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Quadratisch, praktisch, gut!!

Tag: Siegbogen (page 2 of 5)

Bodenbelag: Check!

Heute hab ich den Spachtelboden versiegelt. Damit ist er gegen Flüssigkeiten geschützt. Jetzt muss das PU Siegel noch aushärten, damit der Boden alltagstauglich ist. Trocken und vorsichtig begehbar ist er schon jetzt, braucht aber nun noch 7 Tage bis zur vollständigen Härte.

Der Belag besteht aus:
– zwei Durchgänge Grundierung als Feuchtigkeitssperre
– ein Durchgang Voranstrich als Haftbrücke
– 5mm zementäre Spachtelmasse
– zwei Durchgänge PU Siegel zum dauerhaften Schutz der Oberfläche gegen das Eindringen von Flüssigkeiten

Begonnen habe ich bei jedem Durchgang im Abstellraum des
Staffelgeschosses. So konnte ich mich an den Ablauf gewöhnen um dann im Wohnzimmer das bestmögliche Ergebnis zu bekommen.

Beim Verarbeiten der Spachtelmasse selbst (gut 1,5 Tonnen auf 180qm) haben ein guter Freund und mein Schwiegervater kräftig mit zugelangt. So konnten wir das Material zügig verarbeiten (ca. 9 Stunden).

Nun sind wir froh, dass wir den Boden soweit fertig haben. So ist wenigstens der zweite Weihnachtsfeiertag arbeitsfrei.

Mitten drin!

Nun sind wir mitten drin im Rollen, Kleben, Schleifen, Bohren …. Die Wände und Decken (außer in den Bädern) sind komplett mit der Wagner gespritzt. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden! Der Farbauftrag ist extrem gleichmäßig. Die Zeitersparnis ist enorm! Der Abklebeaufwand allerdings auch. Ich hab ca 40 Rollen Klebeband je 50 Meter verbraucht. Alles sorgfältig vorbereitet. trotzdem ist ein wenig Spray an einigen Stellen im Haus zu finden. Im Neubau ist das zu verschmerzen, in einem bewohnten Haus oder einer Wohnung geht das aus meiner Sicht gar nicht.

Nach der Farbe waren einige Akzenttapeten im Wohnzimmer und den Kinderzimmern dran.

Am Freitag wurde das Material für den Boden geliefert. Grundierung, Voranstrich, Spachtel + Versiegelung.
Den haben wir heut verarbeitet, am Mittwoch geht’s dann mit dem Spachtelbelag los.

Am Samstag hat dann auch schon mal das Aussenlicht “hallo” gesagt :-)

Derzeit hängen wir ein Stück hinter unserem Zeitplan, weil der Putz in den Bädern noch fehlt.
Mal sehen wann ein bißchen Ruhe einkehrt …

Blower-Door-Test: Sehr gut!

Allerdings mit kleinem Schönheitsfehler.
Der reine Messwert liegt zwar mit 0,5 noch unter dem Grenzwert für Passivhäuser (0,6) und weit unter dem aktuellen Grenzwert für die KfW 70 (1,5).
Die Rollladenkästen haben aber zu großes Spaltmaß in den Abdeckungen. Hier zieht’s noch zu stark durch und muss behoben werden.

Langsam wird’s wohnlich!

Nun kleben auch die ersten Mustertapeten in den Kinderzimmern. Schon sieht es ein wenig wohnlich aus. Am Samstag hat Metternich noch die Badewanne eingebaut! Damit kann dann der Fliesenleger die restlichen Fliesen kleben und vorher die Badewanne einmauern.
Auch die Bodenfliesen im HWR sind inkl. der Sockel verlegt. Rund um den Warp-Antrieb brauchte der Fliesenleger sehr viel Geduld. In den nächsten Tagen kommt wieder die Wagner zum Einsatz. Eine detaillierte Zusammenfassung dazu folgt noch ;-) Ich kann aber schon soviel verraten: aus meiner Sicht hat sich die Anschaffung voll gelohnt!

Tag 3 // Wagner Power // Fliesen // Unitymedia

Nach dem Probesprühen der Grundierung, hab ich mich heut an die Farbe gewagt. Fenster ankleben, Tür verhängen, Maschine befüllen und los ging’s. Bevor man richtig in Fahrt kommt, ist es auch schon wieder vorbei … In nicht einmal fünf Minuten war der Raum fertig! Aber man braucht echt viel Übung, um ein perfektes Ergebnis mit Farbersparnis zu bekommen. Der Farbverbrauch war recht hoch :-(.
Mal sehen wie die nächsten Zimmer werden.
Heute wurden nun endlich auch die Unitymedia und Telekom Kabel ins Haus geholt! Ich bin begeistert! Nach 12 Wochen sind sie drin.

Stay tuned …
Gute Nacht.

Der Fliesengott …

… war noch sehr fleißig :-)

Der Tag der Giraffe

Es tut sich einiges im Haus. Die Trockenbauer sind fleißig gewesen und haben die meisten Rohrverkleidungen gebaut. Gleich drauf war schon der Fliesenleger da und hat schnell die erste Wand belegt gehabt. Wir haben angefangen den Putz für die Farbe vorzubereiten, Löcher verspachteln, mit der “Giraffe” die Wände und Decken schleifen.

Ach ja, am Donnerstag wurde unser Warp-Antrieb installiert. Sieht schon imposant aus die Lüftungsanlage.

Mal sehen wieviel wir in den nächsten Tagen schaffen.

Auf geht´s!

Nachdem der Estrich nun schon eine Weile im Haus vor sich hin liegt, ist er derweil gut getrocknet. Das Aufmaß für Küche und Treppe konnte angefertigt werden. Da letzte Woche Donnerstag angeheizt wurde, sind mittlerweile auch die letzten Stellen im Putz gut getrocknet. Der Bereich um die Haustür herum wurde innen und außen beigeputzt. Heute legt nun der Fliesenleger los und bereitet schonmal sein Terrain vor. Die Fliesen werden / wurden auch heute geliefert. Auch der Telekom Techniker hat sich nach kurzer Absprache am Dienstag für heute angekündigt um den Anschluss den letzten Meter ins Haus zu verlegen. Sehr irritiert war ich als er meinte, dass das Verlegen des Kabels durch die Mehrspartendurchführung ins Haus hinein Aufgabe der Bauherren sei und nicht durch die vertraglich vereinbarten Leistungen abgedeckt ist. Falscher Film?Sowas hab ich noch gar nicht gehört, gelesen. Prinzipiell ist das ja kein Akt, aber nachvollziehbar find ich solche Regelungen nicht. Der Techniker selbst war jedoch so nett das zu übernehmen ;-)

Nun sind wir ab Samstag am Zug und können endlich selbst Hand anlegen.

Todo Liste für die nächsten Wochen: Macken an Wänden und Decken spachteln und mit dem Langhalsschleifer vorbereiten, Wände grundieren, im 1. OG die Schlafzimmer tapetzieren, Akzenttapeten in den Kinderzimmern und dem Wohnzimmer kleben, alle Decken und Wände mit Hilfe der “Wagner Project Pro 117″ mit Farbe bedecken, Estrich sauber bekommen, Fugenleisten setzen, 2 Grundierungsdurchgänge, Spachtel auftragen, 2 Durchgänge versiegeln.

Stay tuned ….

 

 

Lass Bilder sprechen.

Hier ein paar Eindrücke vom Estrich, der am Mittwoch das erste mal begangen werden durfte. Die Tiefbauer sind fleißig und verlegen weitere Lebensadern des Hauses. Nachdem Strom und Wasser schon längst drin sind, fehlen nun nur noch die Leitungen für Telekom und Unitymedia. Die liegen bislang bis vor´s Haus und müssen noch den Weg hinein finden. Damit sollte das Thema nach nun ca. 10 Wochen auch mal ein Ende finden. Auch der Elektriker ist fleißig dabei die Unterverteilung zu sortieren und in den Zählerkasten zu führen.

Aerger + Ueberraschung: Thema Estrich.

Das Estrich Thema hat bei uns eine wahre Achterbahnfahrt hinter sich. Da wir keinen konventionellen Bodenbelag wie Parkett, Teppich oder Fliesen planen, gab es schon im Vorfeld viele Diskussionen darum. Zwischenzeitlich sagte der Estrichleger sogar wenige Tage vor dem Plantermin ab, da ihm der Aufwand einen Sichtestrich einzubauen die Kalkulation sprengt (erst recht die Probeflächen). Sichtestrich? Ja, das war eine unserer Überlegungen zwischenzeitlich. Während der vielen Diskussionen hatten wir das aber wieder verworfen und werden nun einen Designspachtel als Bodenbelag einbauen. Trotzdem führten unsere vielen und Fragen nach Details dazu, dass sich das Thema Estrich zu einem Reizthema entwickelte. Uns ging es doch nur darum das Thema zu verstehen und in Erfahrung zu bringen, was wir aus dem Estrich machen können, ohne Fliesen oder Parkett verlegen zu müssen.

Fundament für das Wärmepumpen Außengerät

Fundament für das Wärmepumpen Außengerät

Laut letztem Bauzeitenplan sollte der Estrich dann am 2. + 3. November eingebaut werden. Das Fußbodenheizungssytem war ja rechtzeitig fertig geworden. Der Termin verschob sich dann aufgrund des vollen Terminkalenders und fehlender Terminbestätigung der Estrichleger Firma um eine Woche auf den 9. + 10. November. Noch am 9. hab ich mit dem Bauleiter telefoniert, der meinte es wird schon alles in Ordnung sein und die Arbeiten seien wie besprochen schon in vollem Gange. Ok, also Donnerstag Mittag zur Baustelle fahren und schauen: Pustekuchen! Keine Estricharbeiten zu sehen oder zu erahnen. Bauleiter anrufen: Die ursprünglich geplante Estrichfirma stünde nicht mehr weiter zur Verfügung. Ups! Start Kopfkino: Zeitverzug, geplante Eigenleistung, Umzug -> alles für die Katz …. :-( Stimmung auf dem Tiefpunkt // Der Bauleiter sagte zu, dass die Artos Geschäftsführung bereits eine Alternative organisiert hätte. Die Firma könne am Montag (14. November) die Arbeiten durchführen. Kopfkino: Puh, wenigstens nur die paar Tage (weiterer) Verzug.

Mit der Sorge im Hinterkopf, ob diese Zusage nun Bestand hat. Wir verblieben so, dass der Bauleiter nun im Büro Details erledigen und sich nachmittags nochmal melden wolle. Resultat: Nix! Kein Bild, kein Ton. Wiedermal. Kopfkino und Puls im Schwebezustand zwischen hochexplosiv bis resigniert. Freitag in der Mittagspause noch schnell eine Mail an den Bauleiter mit Geschäftsführung und Architekt im Verteiler. Modus nun: Dampf ablassen. Es war schließlich nicht das erste mal, dass zugesagtes Feedback nicht gegeben wurde und irgendwann reicht es, ständig den Infos hinterher laufen zu müssen. Schließlich kann man als Auftraggeber (= Geldgeber) auch erwarten, dass man (versprochene) Infos pro-aktiv  bekommt. Der Kanal war also rappelvoll, entsprechend fiel die Mail aus …, die Antwort auch. Scharfer Ton, ein wenig die eigentliche Fragestellung (Teilaspekt wegen der Ausformung des Antritts der ersten Stufe im 1. OG und SG) bzgl. Treppe verdrehend. Ach ja, der ursprüngliche Estrichleger wird nun doch wie besprochen den Auftrag ausführen …. Wie? Nun doch? … Aber wann? //Kopfkino: Noch wieder eine Woche später ?? // Dazu leider keine Info. Auch eine Verzögerung um eine Woche müsse man in Kauf nehmen (ist ja normal) und das war ja auch bereits mehrfach besprochen. Stimmt, darüber haben wir allgemein gesprochen, dass die Dinge nicht knirsch aneinander geplant werden können, dazu baut man schließlich Puffer in den Ablaufplan. Aber wenn man ein Gefühl gewinnt, dass Rückfragen zum Planungshorizont und Ablauf nicht ernst genommen oder schwammig beantwortet werden, bekommt man ein ungutes Gefühl. Da die aktuelle Wohnsituation sehr beengt und improvisiert ist, wirkt sich jede Verzögerung  für uns besonders heftig aus.

… Apropos: Zum weiteren Aufregen am Freitag einfach keinen Nerv gehabt. Die Kinder sind alle krank und sollten unsere Aufregung nicht noch mehr mitbekommen. Für Samstag hatte ich mir vorgenommen, die Wandauslässe für die Aussenbeleuchtung und die Erdkabel abzudichten. Da der Außenputz vor der Elektro- Rohinstallation gemacht wurde, sind die Bohrlöcher natürlich größer als die durchgeführten Kabel. Als ich gegen 14:35 Uhr zur Baustelle kam traute ich meinen Augen kaum: Da stand eine Estrichmaschine, vor unserem Haus. Häh?? Falscher Film? Falscher Ort? Falsche Baustelle? Nö. Hier bin ich schon richtig. Da der Sandhaufen schon recht klein war schaute ich dem dicken Schlauch folgend ins Wohnzimmer. Da fehlten nur noch ca. 20qm im Bereich der Sitzecke. Alles andere war schon fertig! Unglaublich! Nach dem ganzen hin und her mag man es kaum glauben, aber der Estrich ist drin! Eigentlich alles zusammen kein Hexenwerk, aber eine Achterbahnfahrt an Aufregung, Telefoniererei, verpuffte Zeit und Energie, die wir gern ausgelassen hätten.

Ach so, hier die Beweisfotos, dass ich das vorhin nach nur vier Stunden Schlaf letzte Nacht nicht nur geträumt habe.

 

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