m5!cube - Baublog -

Quadratisch, praktisch, gut!!

Tag: Baublog (page 1 of 5)

Carport // Die Wände stehen

Nachdem die Fundamente schon eine Weile fertig waren, wurden eine Woche später als ursprünglich geplant die Schalungen für die Wände aufgebaut und am Dienstag der Beton gegossen. Am Mittwoch früh wurde dann ausgeschalt. Unsere Neugier war natürlich groß, wie die Wände dann am Ende wirken werden. Uns gefällt die Carportvariante in Sichtbeton ;-)

Nun können wir endlich in den nächsten Tagen mit den Vorbereitungen für die Pflasterarbeiten beginnen, damit wir nicht mehr die ganzen Steinchen vom rohen Schotter ins Haus treten.

Mal sehen, wann die Wände noch ein Dach bekommen. Das hängt ganz vom Angebot des örtlichen Metallbauers ab.

Carport // erster Streich

Heute ging es endlich los: Die Fundamente für unser Carport wurden erstellt. Der Baggerfahrer war so nett gleich noch den Graben für die Bordsteine zu ziehen. Das hätte in Handarbeit ne Weile gedauert.

Montag soll´s dann mit dem Carport weiter gehen. Bin schon gespannt drauf, wie´s am Ende wirkt.

 

Carport // Vorüberlegungen

Die Planung unseres Carports hat eine Weile gedauert. Zunächst war im ursprünglichen Plan ja eine Garage vorgesehen. Da wir neben dem Haus mit 3,84m nicht sehr viel Platz haben und wir noch mit den Fahrrädern daran vorbei zum Gerätehaus durch wollen, kam eine Garage nicht in Frage. Also lieber den Bereich bis zum Haus mit einem Carport überdachen.

Ok, das war geklärt ;-)

Nun bleibt noch die Frage, woraus das Carport bestehen soll. Fertig-Carports aus Beton, die wir im Internet fanden, sehen echt cool aus. Leider liefert keiner der Hersteller (aus dem Süden) bis nach NRW :-(. Da wir aber auf keinen Fall ein pflegeintensives (= streichintensives) Holz-Carport haben wollten, blieb zunächst nur die Variante Metall. Die ersten Kostenvoranschläge hierzu bewegten sich allerdings jenseits unserer Schmerzgrenze. Zwei Seiten sollen komplett mit Sichtschutz bestückt sein. Das aus Metall zu erstellen ist verhältnismäßig teuer. Die Alternativen wiederum pflegeintensiver.

Was es nun wirklich wird, verrate ich an dieser Stelle noch nicht  ;-)

Nachdem auch die Konstruktion geklärt ist, stand noch der geänderte Bauantrag an. Der ist eingetütet und liegt nun im vereinfachten Genehmigungsverfahren bei der Stadt.

Wenn wir mit dem Endspurt der großen Baumaßnahmen loslegen, gibt´s mehr Infos an dieser Stelle.

Stay tuned …

Draußen wird´s “wohnlich”.

Auch wenn bei der Terrasse noch einige (nervige) Flexarbeiten fehlen, sieht es draußen so langsam nach einem Garten aus. Beim Holzteil der Terrasse waren einige Dielen defekt. Die Austauschdielen hat der Holzhandel diese Woche gebracht und ich hab sie heute eingebaut. Nicht unerheblichen Anteil trägt jedoch der Rollrasen, den wir seit heute haben. Der Effekt ist enorm. Morgens noch Acker, abends ein saftiges Grün!

Weiter geht´s!

Nachdem wir nun seit Ende Januar im Haus wohnen, wird es Zeit für einen weiteren Beitrag.

Die meisten Baustellen im Haus sind beseitigt. Da war z.B. das Treppenhaus, es hat nach dem Einzug noch einen Anstrich bekommen. Auch den Spachtelboden mussten wir im Bereich des Treppenhauses noch “bauen”, da bis kurz vor Einzug ja noch das Baugerüst dort stand.

Der Sommer kommt bestimmt, so zieht es uns nun nach draußen. Das Rennen um den ersten Freiluft-Muskelkater hat eindeutig die Terrasse gewonnen. In den letzten Tagen hat sie ganz gut Form angenommen und es lässt sich schon gut erkennen, wie sie später wirken soll.

Achtung, jetzt kommt ein Karton!

Endlich geschafft!

Ganze zwei Jahre, nach dem Entschluss von Braunschweig ins Rheinland zu ziehen, sind wir nun endlich in unserem neuen Zuhause angekommen. In dieser Zeit haben wir viel geplant, verworfen, neu geplant, gesucht, geflucht, gerechnet, eingepackt, ausgepackt, umgeräumt, fotografiert, gemessen, telefoniert, uns aufgeregt, wieder abgeregt und was weiß ich noch nicht alles. Ganze vier mal sind wir umgezogen vom Weg aus unserem Haus in Braunschweig bis in unseren m5!cube ;-)

Umzugskarton

Umzugskarton

Mittlerweile haben wir uns schon gut eingerichtet. Die meisten Lampen und Gardinen sind angebracht und Kartons ausgeräumt. Insgesamt hatten wir ca. 100 Kartons. Einige davon sind platt und reif für den Müll, einige waren geliehen. Ca. 50 Kartons sind jedoch noch gut zu gebrauchen und suchen eine neue Aufgabe! Wer also plant umzuziehen, kann sie gern für 1€ /Stk. zum Einpacken einpacken. Bei uns würden sie sich nur noch langweilen und ausserdem brauchen wir den Platz ;-)

Stairway to Heaven …!??

Naja, nicht ganz.

Es ist zwar “nur” eine Treppe, die da seit Donnerstag wahrhaftig in unserem Treppenhaus Platz gefunden hat. Für uns ist es jedoch der Meilenstein zum Einzug. Zu sehen, dass alles nach Plan lief und die Fa. Schuster die Arbeiten innerhalb des Donnerstags fertig stellte, verschaffte uns eine echte Erleichterung. Somit vielleicht doch eine, wenn auch kleine, “Stairway to Heaven” ;-)

Fazit 2: Design Spachtelboden – Selbst gemacht!

Lange haben wir uns mit der Frage unseres Bodenbelags beschäftigt. Vieles hat so sein Pro und Contra. Fliesen, Parkett, Korkparkett, Teppich, Linoleum, Sichtestrich. Nicht jeden Belag hätten wir im Wohnzimmer und den Schlafzimmern verwendet. Fliesen haben wir keine gefunden, die wir uns auch im Wohnzimmer hätten vorstellen können.

Jeden Belag haben wir unter den Gesichtspunkten Farben, Akustik, Haptik beim Barfußlaufen, Fugen, Wärmeleiteigenschaften und Robustheit für uns bewertet. Da wir eine Fußbodenheizung mit einer geringen Vorlauftemperatur von ca. 28°C haben, sollten auch Teppiche vollflächig verklebt werden. Gerade in den Kinderzimmern war das ein No-Go. Wenn die Kinder in wenigen Jahren mal einen anderen Teppich haben möchten, fangen die Probleme an den Teppich mit dem Kleber wieder da raus zu bekommen.

Kurzum, wir gelangten schnell zu dem Eindruck, dass ein Sichtestrich all unsere Anforderungen erfüllen könnte. Wir informierten uns zu möglichen Ausführungsbetrieben und natürlich auch zum Kostenrahmen. Dabei wurde uns stückweise bewusst, dass es mit dem Erstellen des Sichtestrichs nicht getan ist. Zudem muss der Boden bis zur Fertigstellung vor allen noch auftretenden Einflüssen geschützt werden. Fraglich, ob das mit vertretbarem Aufwand zu gewährleisten gewesen wäre. Zudem bereitete uns ein Thema Sorge: die Innentreppe. Sie wird erst spät eingebaut und es wird Bereiche im Estrich geben, die nachträglich geschlossen werden müssen. Spätestens hier war der Sichtestrich schon wieder “gestorben”.

Also konzentrierten wir uns bei der Recherche auf Bodenbeläge, die nachträglich auf den Estrich aufgebracht werden und trotzdem die gewünschten Eigenschaften besitzen. So gelangten wir zu den Design Spachtelböden. Bekannt ist der Castrello, Pandomo oder auch Beton Ciré. Die Optiken gefielen uns sehr. Die Preise für die Ausführung eher weniger. Da wir ca. 180-190qm (Wohnzimmer, Küche, Diele, Abstellräume, Gäste-WC, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer + Büro) damit belegt haben wollten, waren 100-180€ pro Quadratmeter dann doch jenseits der Schmerzgrenze.

Schnell kam die Idee auf: “Hey, das könnten wir doch selbst machen, oder?”.

Hm, wirklich? Wir begannen damit Materialpreis für Endkunden in Erfahrung zu bringen … Fehlanzeige. Die Materialien werden nur an ausgebildete Fachfirmen verkauft. Ist in aus Sicht der Qualitätssicherung nachvollziehbar, aber wir wollten uns damit nicht zufrieden geben. Also weiter im Internet nach Hinweisen und Firmen suchen, ob es nicht doch schon jemand mal selbst gemacht hat.

Hierbei stieß meine Frau auf die Webseite “Wir machen Boden” der Firmen “Thomsit” und “Dr. Schutz”. Hier

wurde ein Systemaufbau beschrieben, der vielversprechend klang. Auch die Farbgebung und Optik gefiel uns. Der Boden besteht Hauptsächlich aus einer selbstnivellierenden, zementären Spachtelmasse. Diese wird zusätzlich mit einer PU-Versiegelung gegen Flecken und sonstige unerwünschte Einflüsse geschützt.

// Edit: Da die Seite von Thomsit offenbar gerade offline ist, hab ich das für uns relevante Thomsit Spachtelboden – Detailblatt verlinkt.

Als nächstes holten wir die Endkundenpreise für das Material ein. Siehe da, es war kein Problem das gesamte

Material zu bestellen. Grundierung, Voranstrich, Spachtel, PU-Siegel, Werkzeug. Ok, das war nun geklärt ;-) Somit konnten wir nun damit beginnen, die konkrete Ausführung zu planen.

Material für Bodenbelag

Material für Bodenbelag

1. Vorbereitungen

Der Boden sollte unbedingt sauber + staubfrei sein. Reste von Fliesenkleber oder Ähnlichem unbedingt vorher entfernen. Wir haben den Boden im gesamten Haus bestimmt 5x intensiv abgesaugt und teilweise mit der Drahtbürste gereinigt. Falls es Lücken im Randdämmstreifen gibt, sollten diese unbedingt abgedichtet werden. Entweder den Randdämmstreifen erneuern, oder bei kleineren Stellen einfach mit Acryl abdichten.

2. PU-Grundierung

Diese dient dazu mögliche Restfeuchtigkeit des Estrichs abzusperren. Zudem sorgt sie dafür, dass der Estrich später der Spachtelmasse nicht zu schnell das Wasser entzieht. Das stellt eine gleichmäßige Belastbarkeit und Optik sicher. Die Grundierung muss in zwei Durchgängen mit einer Rolle aufgetragen werden.

PU Grundierung in der Diele

PU Grundierung in der Diele

3. Bearbeiten mit der schwarzen Pad-Scheibe

Hierfür haben wir uns eine Teller Schleifmaschine gemietet. Pad-Scheibe drunter und die komplette Fläche damit griffig vorbereitet.

4. Der Voranstrich

… wird ebenfalls mit der Rolle aufgetragen und dient als Haftbrücke. Hier genügt ein Durchgang. Der war allein in ca. 5-6 Stunden erledigt.

Voranstrich

Voranstrich

5. Spachtelmasse aufbringen

Der größte Akt. 58 Säcke Thomsit SL 85 Spachtelmasse (ca. 1,5 Tonnen). Das haben wir zu dritt gemacht. Ein guter Freund und mein Schwiegervater haben tatkräftig geholfen. Wir haben zunächst in den Räumen im Staffelgeschoss angefangen. Das half dabei den Workflow zu testen und ein Gefühl für das Material zu bekommen. Jeder Sack des Materials wird mit exakt 6 Litern Wasser angerührt. Bei den geplanten 5mm Auftragsstärke hat ein Sack damit eine Reichweite von ca. 3,3 Quadratmetern. Also hieß es im Akkord Material anrühren, verteilen, mit dem Stiftrakel (auf 5mm eingestellt) abziehen und mit der Nagelwalze entlüften. So haben wir drei in ca. 9 Stunden reiner Arbeitszeit die gesamte Fläche geschafft.

Mitten drin im Wohnzimmer

Mitten drin im Wohnzimmer

6. PU-Siegel

Nachdem die Spachtelmasse mindestens 24 Stunden ausgehärtet war, konnte das PU-Siegel mit der Rolle aufgebracht werden. Hier waren wieder zwei Durchgänge notwendig. Nach zwei Stunden ist das Siegel zumindest soweit getrocknet, dass man vorsichtig auf Socken darüber gehen kann, ohne Spuren zu hinterlassen. Das hat dann nochmals ca. 12 Stunden Zeit gekostet. Für das Siegel gibt es verschiedene Varianten von glänzend bis extra matt. Wir haben im Hinblick auf die tägliche Pflege die extra matt Variante genommen.

 

// Edit: Da ich immer wieder nach Detailansichten vom Boden gefragt werde, hab ich hier mal ein paar aktuelle Bilder hochgeladen: m5!cube Spachtelboden Photostream.

Wohnzimmer fertig versiegelt

Wohnzimmer fertig versiegelt

Alles in allem

Wir sind sehr auf das Wohngefühl gespannt und werden sicher noch über die eine oder andere Praxiserfahrung hier im Blog schreiben. Im Moment sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Maß an Arbeit für diesen Boden ist recht hoch, aber machbar.  Und ja, es gibt Stellen wo ich sagen kann ” da haben wir Lehrgeld gezahlt” ;-) Da hätte man es mit Übung noch besser hinbekommen können. Aber dafür, dass wir es zuvor noch nie gemacht haben kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Wichtig: Eine sehr gute Vorbereitung der Materialien, Arbeitsabläufe und gutes Material für die Verarbeitung sind unheimlich wichtig und spart nerven! Hier ist sparen fehl am Platz, wenn das Ergebnis passen soll. So war z.B. ein Stiftrakel für ca. 80€ unheimlich hilfreich die geplante Aufbauhöhe von 5mm durchgängig einzuhalten. Ich möchte nicht darüber nachdenken wie ich das mit einem Spachtel oder normalem Rakel hinbekommen hätte ….

Fazit 1: Wagner ProjectPro 117

Wie schon länger versprochen möchte ich meine Erfahrungen mit dem Wagner Farbsprühgerät mit Euch teilen.

Intention des Kaufs: Rollen vs. Spritzen

Bei bisherigen Farbarbeiten in Wohnung und Haus haben wir es wie die Meisten anderen auch gemacht, mit der Rolle. So hat man es kennen gelernt, also macht man es selbst auch so. Gerade das Rollen von Decken ist aber immer irgendwie nervig. Es tropft und beansprucht die Arme und Schultern. Und …. es dauert eine ganze Weile. Erst recht, wenn ein Auftrag nicht ausreicht. Spätestens als ich anfing die Wand- und Deckenflächen auszurechnen, die wir zu malern hatten wurde ich weiß wie eine 1A Alpina Wandfarbe: Inkl. des Treppenhauses kamen sage und schreibe 806qm bei heraus! Das in der geplanten Zeit mit der Rolle in zwei Aufträgen zu schaffen schien unmöglich. Also haben wir uns auf die konkrete Suche nach Alternativen gemacht. Mit dem Thema Farbspritzgerät hatten wir uns schon zuvor beschäftigt, die Suche nach einem brauchbaren Gerät aber oft wieder aufgegeben. Das lag zunächst auch an der Preisspanne, die wir bereit waren für ein solches Gerät zu zahlen. In Anbetracht der großen Fläche haben wir diese Spanne aber erhöht. So kam meine Frau bei der Recherche schnell auf die Wagner ProjectPro 117. Diese versprach als Semi-Profigerät gute Eigenschaften. Eine der Wichtigsten war jedoch, dass sie einen Ansaugrüssel zur Anwendung der Farbe direkt aus dem 10 Liter Eimer besitzt. Die meisten Geräte der Baumarktklasse bieten hier nur einen Tank direkt an der Pistole. Der ist schnell leer, muss häufig aufgefüllt werden und ist beim Verarbeiten unnötiger Ballast am Arm. Ausserdem kann ich mir schwer vorstellen mit der Konstruktion über Kopf Decken zu spritzen. Die Wagner hat einen sieben Meter langen Schlauch, der für die meisten Einsatzzwecke im Privaten Bereich einen ausreichenden Aktionsradius erlaubt.

Vorbereitungen

Fenster abkleben

Fenster abkleben

Damit auch nur die Stellen Farbe abbekommen, bei denen das auch beabsichtigt ist, sollte man zuvor sorgsam alles abkleben. Fenster, Türen, den vielleicht schon fertigen Boden. Hört sich einfach an. Ist es auch, kostet aber dennoch recht viel Zeit, die man bei der Gesamtkalkulation unbedingt berücksichtigen sollte. Wir haben im Gesamten etliche Rollen Maler-Krepp (ca. 40x50m!!!) und Abdeckfolie verbraucht. Für ein Zimmer mit mehreren bodentiefen Fenster, gehen hier locker 6 Stunden zum Abkleben drauf. Bei uns war es das Wohnzimmer und die offen anschließende Küche mit insgesamt 6 Fenstern. Bei der Vorbereitung sollte man sich schonmal überlegen, in welcher Ecke des Raums man mit der Farbarbeit startet. Dann kann man das Gerät mit dem Eimer so positionieren, dass man es ohne viel Schlauch- und Kabelsalat nur weiter schieben braucht. Auch wichtig: bitte beachten, dass man beim Spritzen der Decke immer den Blick oben hat und Gefahr läuft über das Gerät mit dem Eimer oder den Schlauch zu stolpern.

Verarbeitung, Handhabung

Für die Handhabung des Geräts selbst benötigt man ein wenig Übung. Zum einen muss man sich die Handgriffe zur Inbetriebnahme einprägen. Zum anderen muss der Schwung und die Führung der Pistole beim Auftragen locker von der Hand gehen. Andernfalls sieht man unschöne Streifen als Resultat zu großer Überdeckung der einzelnen Auftragsbahnen, oder weil die Lücken dazwischen zu groß sind. Hier hat es ungemein geholfen zuvor Videos hierzu bei Youtube anzuschauen. Falls man mitten auf der Wand den Sprühvorgang aussetzen musste, will auch das neu Ansetzen gelernt sein. Sonst bekommt man ganz schnell einen Streifen mit Tropfnasen. Damit am Ende alles gut aussieht, habe ich in weniger oft besuchten Räumen, z.B. unseren Abstellräumen, angefangen mit der Wagner zu üben. Habe mich dann über das Gästezimmer und das Büro, die Kinderzimmer und das Schlafzimmer vorgearbeitet. Zum Schluss habe ich die Diele und das Wohnzimmer gemacht.

Tipp: Falls Decke und Wand je eine andere Farbe bekommen sollen, ich habe dann zuerst die Wand gespritzt, trocknen lassen, abgehängt und dann erst die Decke gespritzt. Die Decke im Nachhinein nochmal abzuhängen war aus meiner Sicht zu umständlich.

Pflege

Reinigung Wagner ProjectPro 117

Reinigung Wagner ProjectPro 117

Nach der Benutzung der Wagner, muss man sie sehr gut reinigen. Farbe, die aussen am Gerät hängt, bekommt man später noch ab. Das, was sich in den Schläuchen oder der Pumpe selbst festsetzt, zerstört es innerhalb kurzer Zeit. Sollte man während der Verarbeitung eine Pause von mehr als 30 Minuten einlegen, empfiehlt es sich zuvor die Schläuche kurz mit Wasser zu spülen und die Pistole ins Wasser zu legen. Es hält den Reinigungsaufwand in Grenzen, wenn man sich pro Arbeitstag einen zusammenhängenden Block an Zeit für die Arbeiten mit der Wagner reserviert. Kurze Pausen sind ok, längere erhöhen den Reinigungsaufwand. Am Ende des Arbeitstages muss das Gerät dann gründlich gereinigt werden. Ich habe es immer mindestens 5 Minuten mit klarem Wasser laufen lassen, danach die Pistole zerlegt und bis zum nächsten Einsatz im Wasser gelassen. Ebenso den Ansaugstutzen in den Eimer mit Wasser stellen. Alles in Allem sollte man für die Reinigung nochmal 20-30 Minuten einplanen.

Ergebnis

Ergebnis Wagner ProjectPro 117

Ergebnis Wagner ProjectPro 117

Das Wichtigste zum Schluss: der reine Arbeitszeitvorteil ist trotz des Abklebens enorm. Das Wohnzimmer inkl. Küche hat insgesamt ca. 59qm. Die waren dann in ca. 45-60 Minuten reiner Spritzzeit (zweifarbig) fertig!! Kleinere Räume von ca. 10-15qm schafft man auch in  10 Minuten (einfarbig). Da ist man gerade erst mit dem Arbeiten in Schwung gekommen und schon ist man fertig. Die Qualität des Farbauftrags ist ebenfalls um Längen besser, als mit der Rolle. Erst recht, wenn man die Farbe direkt auf die Wand aufträgt und keine Raufasertapete beim Kaschieren von unsauberen Stellen hilft ;-) Als Lohn der Arbeit bekommt man eine schöne, ebene, seidige Fläche.

Fast geschafft: Endspurt!

Es ist wieder einiges passiert im und ums Haus, so dass die Liste der noch offenen Punkte überschaubar wird.

Am 4. Januar (letzten Mittwoch) hat Unitymedia unseren Internet und Telefonanschluss installiert und eingerichtet. Entgegen dem Trend vieler Nachbarn und Bauherren, müssen wir nun zum Glück nicht noch ewig nach dem Einzug darauf warten. Laut Unitymedia Webseite sind bei uns ca 128MBit möglich. Wir haben es zunächst bei der 32MBit Leitung belassen ;-)

Gäste-WC

Gäste-WC

Zudem wurden am Donnerstag und Freitag die Elektro- und Sanitärfertiginstallationen durchgeführt. Toiletten und Waschtische wurden angebracht, die Lüftungs- Ein- und Auslässe wurden fertig montiert.  Leider war der Doppelwaschtisch für das Bad im 1. OG defekt und musste nachbestellt werden. Der Elektriker hat die Schalter und Steckdosen fertig montiert, die Deckenspots in der Küche und im Bad eingebaut und die Zeitschaltuhren für die elektrischen Rollläden. In dieser Woche wird er dann noch die SAT-Schüssel und den Multiswitch montieren.

Vorbereitung Zufahrt

Vorbereitung Zufahrt

Am heutigen Dienstag und evtl. noch morgigen Mittwoch sind die Erdbauer noch dabei die Terrassen- und Zufahrtsbereiche mit Schotter und das Gartenniveau mit Mutterboden anzufüllen. So haben wir die groben Arbeiten im Aussenbereich dann auch erledigt und können im Frühjahr direkt draußen loslegen.

Der Fliesenleger wird Mittwoch und Donnerstag die Fliesen in den Fluren des 1. OG und des SG verlegen. Wenn dann die Treppe eingebaut ist, wird dann der Anschluss der Fliesen bis an die Treppe hergestellt.

Am Freitag verschwindet dann auch das Baugerüst aus dem Treppenhaus. Bis dahin müssen alle Arbeiten soweit fertig sein. Dann wird nächste Woche der Estrich darunter verschlossen. Für den 23. Januar ist der Einbau der Innentreppe geplant. Wir hoffen, dass dabei alles glatt verläuft, denn für den 25. Januar ist die Anlieferung unserer Möbel und Kartons aus der Einlagerung in Braunschweig geplant. Das ist alles sehr “knirsch” und hat absolut keine Luft mehr für weitere Verzögerungen oder sinnlose Puffer.

Drückt uns die Daumen, dass alles glatt geht!

 

Hier noch ein paar Impressionen, was in der letzten Zeit alles so passiert ist.

Older posts