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Quadratisch, praktisch, gut!!

Fazit 2: Design Spachtelboden – Selbst gemacht!

Lange haben wir uns mit der Frage unseres Bodenbelags beschäftigt. Vieles hat so sein Pro und Contra. Fliesen, Parkett, Korkparkett, Teppich, Linoleum, Sichtestrich. Nicht jeden Belag hätten wir im Wohnzimmer und den Schlafzimmern verwendet. Fliesen haben wir keine gefunden, die wir uns auch im Wohnzimmer hätten vorstellen können.

Jeden Belag haben wir unter den Gesichtspunkten Farben, Akustik, Haptik beim Barfußlaufen, Fugen, Wärmeleiteigenschaften und Robustheit für uns bewertet. Da wir eine Fußbodenheizung mit einer geringen Vorlauftemperatur von ca. 28°C haben, sollten auch Teppiche vollflächig verklebt werden. Gerade in den Kinderzimmern war das ein No-Go. Wenn die Kinder in wenigen Jahren mal einen anderen Teppich haben möchten, fangen die Probleme an den Teppich mit dem Kleber wieder da raus zu bekommen.

Kurzum, wir gelangten schnell zu dem Eindruck, dass ein Sichtestrich all unsere Anforderungen erfüllen könnte. Wir informierten uns zu möglichen Ausführungsbetrieben und natürlich auch zum Kostenrahmen. Dabei wurde uns stückweise bewusst, dass es mit dem Erstellen des Sichtestrichs nicht getan ist. Zudem muss der Boden bis zur Fertigstellung vor allen noch auftretenden Einflüssen geschützt werden. Fraglich, ob das mit vertretbarem Aufwand zu gewährleisten gewesen wäre. Zudem bereitete uns ein Thema Sorge: die Innentreppe. Sie wird erst spät eingebaut und es wird Bereiche im Estrich geben, die nachträglich geschlossen werden müssen. Spätestens hier war der Sichtestrich schon wieder “gestorben”.

Also konzentrierten wir uns bei der Recherche auf Bodenbeläge, die nachträglich auf den Estrich aufgebracht werden und trotzdem die gewünschten Eigenschaften besitzen. So gelangten wir zu den Design Spachtelböden. Bekannt ist der Castrello, Pandomo oder auch Beton Ciré. Die Optiken gefielen uns sehr. Die Preise für die Ausführung eher weniger. Da wir ca. 180-190qm (Wohnzimmer, Küche, Diele, Abstellräume, Gäste-WC, Schlafzimmer, Kinderzimmer, Gästezimmer + Büro) damit belegt haben wollten, waren 100-180€ pro Quadratmeter dann doch jenseits der Schmerzgrenze.

Schnell kam die Idee auf: “Hey, das könnten wir doch selbst machen, oder?”.

Hm, wirklich? Wir begannen damit Materialpreis für Endkunden in Erfahrung zu bringen … Fehlanzeige. Die Materialien werden nur an ausgebildete Fachfirmen verkauft. Ist in aus Sicht der Qualitätssicherung nachvollziehbar, aber wir wollten uns damit nicht zufrieden geben. Also weiter im Internet nach Hinweisen und Firmen suchen, ob es nicht doch schon jemand mal selbst gemacht hat.

Hierbei stieß meine Frau auf die Webseite “Wir machen Boden” der Firmen “Thomsit” und “Dr. Schutz”. Hier

wurde ein Systemaufbau beschrieben, der vielversprechend klang. Auch die Farbgebung und Optik gefiel uns. Der Boden besteht Hauptsächlich aus einer selbstnivellierenden, zementären Spachtelmasse. Diese wird zusätzlich mit einer PU-Versiegelung gegen Flecken und sonstige unerwünschte Einflüsse geschützt.

// Edit: Da die Seite von Thomsit offenbar gerade offline ist, hab ich das für uns relevante Thomsit Spachtelboden – Detailblatt verlinkt.

Als nächstes holten wir die Endkundenpreise für das Material ein. Siehe da, es war kein Problem das gesamte

Material zu bestellen. Grundierung, Voranstrich, Spachtel, PU-Siegel, Werkzeug. Ok, das war nun geklärt ;-) Somit konnten wir nun damit beginnen, die konkrete Ausführung zu planen.

Material für Bodenbelag

Material für Bodenbelag

1. Vorbereitungen

Der Boden sollte unbedingt sauber + staubfrei sein. Reste von Fliesenkleber oder Ähnlichem unbedingt vorher entfernen. Wir haben den Boden im gesamten Haus bestimmt 5x intensiv abgesaugt und teilweise mit der Drahtbürste gereinigt. Falls es Lücken im Randdämmstreifen gibt, sollten diese unbedingt abgedichtet werden. Entweder den Randdämmstreifen erneuern, oder bei kleineren Stellen einfach mit Acryl abdichten.

2. PU-Grundierung

Diese dient dazu mögliche Restfeuchtigkeit des Estrichs abzusperren. Zudem sorgt sie dafür, dass der Estrich später der Spachtelmasse nicht zu schnell das Wasser entzieht. Das stellt eine gleichmäßige Belastbarkeit und Optik sicher. Die Grundierung muss in zwei Durchgängen mit einer Rolle aufgetragen werden.

PU Grundierung in der Diele

PU Grundierung in der Diele

3. Bearbeiten mit der schwarzen Pad-Scheibe

Hierfür haben wir uns eine Teller Schleifmaschine gemietet. Pad-Scheibe drunter und die komplette Fläche damit griffig vorbereitet.

4. Der Voranstrich

… wird ebenfalls mit der Rolle aufgetragen und dient als Haftbrücke. Hier genügt ein Durchgang. Der war allein in ca. 5-6 Stunden erledigt.

Voranstrich

Voranstrich

5. Spachtelmasse aufbringen

Der größte Akt. 58 Säcke Thomsit SL 85 Spachtelmasse (ca. 1,5 Tonnen). Das haben wir zu dritt gemacht. Ein guter Freund und mein Schwiegervater haben tatkräftig geholfen. Wir haben zunächst in den Räumen im Staffelgeschoss angefangen. Das half dabei den Workflow zu testen und ein Gefühl für das Material zu bekommen. Jeder Sack des Materials wird mit exakt 6 Litern Wasser angerührt. Bei den geplanten 5mm Auftragsstärke hat ein Sack damit eine Reichweite von ca. 3,3 Quadratmetern. Also hieß es im Akkord Material anrühren, verteilen, mit dem Stiftrakel (auf 5mm eingestellt) abziehen und mit der Nagelwalze entlüften. So haben wir drei in ca. 9 Stunden reiner Arbeitszeit die gesamte Fläche geschafft.

Mitten drin im Wohnzimmer

Mitten drin im Wohnzimmer

6. PU-Siegel

Nachdem die Spachtelmasse mindestens 24 Stunden ausgehärtet war, konnte das PU-Siegel mit der Rolle aufgebracht werden. Hier waren wieder zwei Durchgänge notwendig. Nach zwei Stunden ist das Siegel zumindest soweit getrocknet, dass man vorsichtig auf Socken darüber gehen kann, ohne Spuren zu hinterlassen. Das hat dann nochmals ca. 12 Stunden Zeit gekostet. Für das Siegel gibt es verschiedene Varianten von glänzend bis extra matt. Wir haben im Hinblick auf die tägliche Pflege die extra matt Variante genommen.

 

// Edit: Da ich immer wieder nach Detailansichten vom Boden gefragt werde, hab ich hier mal ein paar aktuelle Bilder hochgeladen: m5!cube Spachtelboden Photostream.

Wohnzimmer fertig versiegelt

Wohnzimmer fertig versiegelt

Alles in allem

Wir sind sehr auf das Wohngefühl gespannt und werden sicher noch über die eine oder andere Praxiserfahrung hier im Blog schreiben. Im Moment sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Das Maß an Arbeit für diesen Boden ist recht hoch, aber machbar.  Und ja, es gibt Stellen wo ich sagen kann ” da haben wir Lehrgeld gezahlt” ;-) Da hätte man es mit Übung noch besser hinbekommen können. Aber dafür, dass wir es zuvor noch nie gemacht haben kann sich das Ergebnis sehen lassen.

Wichtig: Eine sehr gute Vorbereitung der Materialien, Arbeitsabläufe und gutes Material für die Verarbeitung sind unheimlich wichtig und spart nerven! Hier ist sparen fehl am Platz, wenn das Ergebnis passen soll. So war z.B. ein Stiftrakel für ca. 80€ unheimlich hilfreich die geplante Aufbauhöhe von 5mm durchgängig einzuhalten. Ich möchte nicht darüber nachdenken wie ich das mit einem Spachtel oder normalem Rakel hinbekommen hätte ….

104 Comments

  1. Ich bin gerade zufällig auf euren Blog gestoßen und total begeistert davon, dass ihr euren Spachtelboden selbst gemacht habt. Das ist ja der Wahnsinn, wie professionell das auf den Bildern aussieht. Ich habe bisher immer gedacht, das ist nur eine Sache für absolute Profis!
    Wir möchten auch unseren gesamten Neubau (ca 200 qm) mit Spachtelboden oder Sichtestrich ausstatten und nun frage ich mich natürlich, ob du einigermaßen handwerklich begabten Laien das Selbermachen weiter empfehlen könntest. Kannst du außerdem eine Inikation abgeben, wie viel €/qm ihr nun mit dieser Eigenleistung nur für das Material des Spachtelbodens ausgegeben habt? Und ob ihr immer noch zufrieden seid? Und welche Tipps du ansonsten dazu geben kannst?

    VG & viel Spaß weiterhin im neuen Haus!
    Teresa

    • Hallo Teresa,

      danke erstmal für das Kompliment ;-)
      Wir waren auch sehr abgeschreckt von den Kosten für eine professionelle Ausführung und haben auch alle Varianten von Sichtestrich etc bis Spachtelboden vorwärts und rückwärts diskutiert.
      Bei keiner der Varianten kamen wir inkl. Material und Ausführung unter 100€ /m2.
      Letztlich war es unser Baubegleiter / Sachverständiger der meinte, das könne man auch selbst machen, wenn man nicht gerade zwei linke Hände hat.
      Eine Herausforderung ist es, das Material überhaupt zu bekommen.
      Viele Hersteller verkaufen das Material natürlich nur an professionelle Handwerker.
      Ardex (Pandomo) ist so ein Beispiel. Also haben wir nach Alternativen gesucht und sind bei Thomsit gelandet.
      http://www.wir-machen-boden.de
      Im Durchschnitt haben wir ca. 5mm Auftragsstärke und damit ca. 25-30€ / m2 gezahlt.
      Nicht mitgerechnet habe ich sonstiges Verbrauchsmaterial, wie z.B. Klebeband, Acryl zum Abdichten etc.

      Für die Ausführung selbst gilt:
      Das Allerwichtigste ist eine perfekte Arbeitsvorbereitung und Planung der Abläufe!
      Bei den Produkten die wir verwendet haben, gibt es sehr detaillierte Produktmerkblätter, an die wir uns exakt gehalten haben.
      Auch die empfohlenen Werkzeuge haben wir benutzt (Stiftrakel, Nagelwalze, Exaquirl, etc.).

      Nicht zu unterschätzen ist auch, dass man Übung braucht, damit es gut aussieht.
      Wir haben in den Räumen angefangen, die nicht so oft frequentiert sind. Abstellräume + und die Räume ganz oben im Staffelgeschoss. Das gilt für jeden der vier Arbeitsdurchgänge (Grundierung 2x, Voranstrich, Spachtelmasse, Siegel 2x).
      Wenn man dann ein Gefühl für das Material hat, kann man sich an das Wohnzimmer wagen ;-)

      Die Optik des Bodens und das Laufgefühl gefällt uns sehr!
      Es ist ohne viele Fugen wie z.B. bei Fliesen. Es ist wärmer und irgendwie weicher als Fliesen oder Parkett.
      Wir haben einige Stellen, bei denen wir “Lehrgeld” gezahlt haben.
      Das sind einige Übergänge, die von der Struktur her etwas wilder aussehen.
      Auch treten an einigen Stellen feine Risse auf. Das passiert aber auch bei einer professionellen Durchführung!
      Unser Fazit ist auf jeden Fall positiv!

      Viele Grüße
      Marcus

      • Hallo Marcus,

        vielen lieben Dank für deine tollen Tipps zu dem Thema! Ich habe mich total in diese Art Böden verliebt und kann mir nun sehr gut vorstellen, dass wir den Spachtelboden auch selbst machen könnten, werde mich aber nochmal bei den “Handwerkern meines Vertrauens” hier vor Ort erkundigen und gebe weiterhin nicht auf, evtl. auch unter Fremdvergabe einen akzeptablen Preis zu bekommen. Da wir eher “ländlich” bauen, habe ich hier die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben und es gibt anscheinend immer mehr Anbieter dieser neuen, modernen Böden…

        Noch einmal kurz zu eurem Vorgehen:
        Habt ihr das Material online unter der angegebenen Homepage bestellt?
        Habt ihr Dehnungsfugen hinzugefügt (wenn ja, nach welchem Prozessschritt?) oder entstehen diese dann eher im Nachhinein “natürlich”? (Die Risse, die du erwähnt hast?)
        Und muss man zusätzlich an Trittschall denken oder ist dieser in eurem Estrich bereits integriert bzw. gar nicht nötig?
        Wenn ich es richtig verstanden habe, habt ihr den Spachtelboden nicht im Bad verlegt?! Gab es dafür einen besonderen Grund?
        Und seid ihr auch in der Küche (mit Fettspritzern, Rotwein-Flecken o.ä.) damit zufrieden?
        Fragen über Fragen… du musst wissen, dass ich mich sehr freue, den Boden auch mal von einem Anwender im “Praxistest” hinterfragen zu können. Dein Blog ist wirklich eine große Hilfe für angehende Bauherren wie uns, die in einem ähnlichen Stil bauen möchten!

        Viele Grüße und weiterhin alles Gute in eurem neuen Heim.
        Einen schönen sonnigen Tag!
        Teresa

        • Wir haben bei Thomsit ein Händlerverzeichnis angefragt (oder gab´s das auf der Webseite?).
          Da haben wir bei den Händlern in der Nähe Angebote eingeholt.
          Das lohnt auf jeden Fall, denn die Unterschiede waren auch hier enorm.
          Der Händler hat das dann direkt zu uns geliefert.

          Zuerst wollten wir die Türdurchgänge und sonstige Fugen im Estrich mit Schienen versehen.
          Die Schienen, die wir nehmen wollten, waren dann aber nicht so einfach aufzutreiben (da nur 5mm Auftragsstärke).
          Klar könnte man mehr vom Spachtel auftragen, das hätte aber pro 1mm mehr ca. 1000€ Mehrkosten ausgemacht und sollte reiflich überlegt werden.
          Also hab ich die Fugen mit Gewebe und Epoxidharz verschlossen.
          Das sind nun auch Stellen, an denen feine Risse auftreten.
          Im Nachhinein betrachtet hätte ich auf jeden Fall Schienen setzen sollen.
          Teilweise treten die Risse aber auch auf, ohne dass man einen Grund dafür erkennen könnte.
          Alles in Allem hält sich das aber in Grenzen.
          Negative Auswirkungen bzgl. Schall konnten wir bislang nicht feststellen. Will aber nicht ausschließen, dass das passieren kann.
          Den genannten Aufbau haben wir natürlich auf den vorhandenen Zement-Estrich aufgebaut, der ja die Fußbodenheizung und Trittschalldämmung beinhaltet.

          Fettspritzer sind aktuell kein Problem.
          Rotwein haben wir selten im “Einsatz” und ist bislang auch noch nicht auf den Boden gelangt ;-)
          Allerdings wohnen wir auch erst seit Ende Januar im Haus.

          Man sollte sich bewusst sein, dass solch ein Boden “lebt” und sich über die Zeit verändern wird.
          Schnell dürften sich die häufig genutzten Wege ein wenig abzeichnen und einige Macken von fallendem Besteck z.B. ihre Spuren hinterlassen.
          Ich find das aber auch vollkommen ok. Das hat man bei Parkett auch.
          Es gibt von Dr. Schutz Pflegemittel, mit denen man das Siegel über die Zeit pflegen kann.
          Das haben wir bislang noch nicht gemacht, soll aber solche Spuren minimieren.

          VG
          Marcus

  2. Hallo, wir interessieren uns auch für Beton-Cire oder ähnliche Spachtelböden. Wie sieht es inzwischen bei euch mit den Rissen aus? Wir hatten eben ein Gespräch mit unserem Bauunternehmer, der meinte, dass es vielleicht schwierig ist bei so einem harten, unelastischen Belag, wenn es zu Setzrissen kommt. Wisst ihr etwas dazu? Bei Fliesen lässt man wohl auch Sollbruchstellen in den Fugen, damit man die Risse nur an diesen optisch geschickt platzierten Stellen hat. Viele Grüße.

    • Hallo,

      das Thema Risse lässt sich natürlich nicht ignorieren.
      Bei uns sind auch einige entstanden (entstehen immernoch).
      Aus meiner Sicht hat das zwei unterschiedliche Gründe.

      1. Im Erdgeschoss haben wir die komplette Fläche mit dem Spachtelboden gemacht. Im 1. OG und SG die Flure gefliest.
      Im EG wollten wir eigentlich die Türdurchgänge und eine Estrichfuge im Wohnzimmer mit einer geeigneten Schiene versehen.
      Hierzu haben wir uns vorher informiert was da in Frage kommt. Die Schienen waren dann aber so kurzfristig nicht aufzutreiben. So hab ich mich noch kurzfristiger entschlossen die Fugen im EG mit Gewebe und Epoxidharz zu verschließen und dann mit dem Spachtelbelag zu überarbeiten. Da die Heizkreise der Fußbodenheizung im EG alle zusammen angesteuert werden, gibt es hier keine Temperaturunterschiede im Estrich. Trotzdem entstehen an genau diesen Stellen nun feine Risse. Die meisten davon sieht man aber kaum, wenn man nicht gerade auf den Knien über den Boden rutscht. Hätten wir die Schienen verwendet, gäbe es sie sicher nicht.

      2. Die andere Art von Rissen entsteht dort, wo schwere Möbel (Kleiderschrank) stehen. Hier gibt es offenbar Spannungen im Boden durch das große Gewicht. Auch diese Rissen sind aus Augenhöhe kaum zu erkennen, sondern erst, wenn man auf den Knien auf dem Boden schaut.

      Wir haben einen Spachtelauftrag von ca. 5mm. Vielleicht lässt sich die Rissbildung etwas mindern, wenn man mehr aufträgt. Der Thomsit SL 85 den wir verwendet haben kann zwischen 0,5 – 50mm aufgetragen werden.

      Viel Spaß beim weiteren Planen!
      Marcus

  3. Hallo Marcus,

    ich habe gerade mit großem Interesse deinen Blog gelesen.

    Für uns kommt ein Sichtbeton/Sichtspachtel in der Küche in betracht, ca. 10 qm…

    Ich verstehe nicht, was du mit der Schiene meinst?

    Eine Abgrenzung zwischen den Räumen? Damit nicht eine riesige einzelne Fläche sondern mehrere kleinere Flächen entstehen?

    • Hallo Christian,

      die Schiene sollte man überall da setzen, wo sie auch ein Fliesenleger setzen würde.
      Also überall da, wo auch der Estrichleger Fugen hinterlassen hat (Türdurchgänge, Mauervorsprünge, etc).
      Ausserdem an den Stellen, wo Ihr mit dem Spachtel an andere Materialien angrenzt, sonst läuft er Euch weg beim Ausgießen.

      Viele Grüße
      Marcus

  4. Hallo Marcus,
    Was habt ihr am Ende pro m² für euren Boden bezahlt?

    Viele Grüße
    Denis

    • Hallo Denis,

      Wenn ich es recht in Erinnerung hab zwischen 27 – 30€ inkl. MwSt. rein für das Material.

      Grüße
      Marcus

  5. Hallo Marcus,
    tolle Seite und toller Boden. Nachdem wir auf der Suche nach einem Sichtestrich von den meisten Estrichlegern nur Absagen bekommen haben ( zu teuer und meist anders als vorgestellt) sind wir auf eure Seite gestossen. Wir sind auch am Bauen (allerdings unser erstes und wohl auch einziges) und unser Problem…die Seite ….wir machen Boden….ist zur Zeit ausser Betrieb und man kann keine Infos ziehen über die Systempakete. Auch Anfrage an Thomsit direkt wird nicht beantwortet. Hast du die einzelnen verwendeten Produkte noch im Kopf…ist ja schon eine Weile her. Wär froh über einen Tip…wir wollen in den nächsten 6 Wochen einziehen und würden uns es auch zutrauen, so was selbst zu machen…
    Gruss
    Daniela

    • Hallo Daniela,

      wollte Dir eben direkt eine Mail schreiben und ein PDF schicken.
      Da steht alles Wichtige drin, was auch auf der Webseite war.
      Leider wird zu Deiner angegebenen eMail ein Fehler gemeldet.
      Hast Du noch eine andere, oder ist ein Tippfehler drin?
      Hab das relevante PDF von der Seite hier verlinkt.

      VG
      Marcus

  6. Hallo Marcus,

    endlich schreibt mal einer aus eigener Erfahrung, toller Bericht. DANKE.

    Hat es einen bestimmten Grund das du den Estrich vor der Versieglung nicht angeschliffen hast? Von meinen bisherigen Angeboten schleifen die Firmen den verlegten Estrich um einen gewissen Charakter zu verleihen.

    Denkst du das der Boden auch ganz glatt ohne Übergänge bzw. Farbunterschiede hinzubekommen ist.

    Wir wollen Cremebeige (Thomsit AS1) verlegen und am liebsten ohne Muster und Schleifspuren.

    Viele Fragen an einen der es gewagt hat und die Idee in die Tat umgesetzt hat, wofür die Firmen einen Wahnsinns Lohn verrechnen wollen.

    Liebe Grüße
    Miguel

    • Hallo Miguel,

      danke zunächst mal, dass der Bericht wenigstens ein wenig weiter helfen kann.
      Wir haben uns strikt an die Verarbeitungshinweise von Thomsit gehalten.
      Da stand auch explizit, dass man die Oberfläche des Spachtelbelags vor dem Versiegeln nicht schleifen soll.
      Vielleicht bieten die Fachbetriebe das an, um mehr Struktur in die Optik zu bekommen?
      Ein paar mal habe ich etwas von einer “Sinterschicht” aus den Gesprächen gehört, die entfernt werden müsse.
      Denke das hängt stark davon ab, welches Material verwendet wird.

      Einen komplett ebenen Boden ohne jeden Farbunterschied hin zu bekommen halte ich für kaum möglich.
      Bevor wir uns entschlossen das Ganze selbst zu machen, hatte ich diverse Gespräche mit Fachbetrieben.
      Die haben wirklich IMMER explizit drauf hingewiesen, dass bei diesen Böden Farbunterschiede entstehen.
      In den meisten Fällen sind die ja auch gewollt, wie bei uns.
      Mag sein, dass der Effekt bei helleren Materialien etwas geringer ausfällt. Das ist aber nur Spekulation von mir.

      Ich hoffe das hat Dir ein wenig weiter geholfen!
      Viele Grüße
      Marcus

  7. Hallo Marcus,

    juhuuuu….herzlichen Dank für die Info. Leider war in meiner Mailadresse tatsächlich ein Fehler.
    Jetzt müssen wir nur noch schauen, wo wir das Material hier im Raum Stuttgart/Heilbronn herbekommen und dann geht´s los. Nach den vielen (negativen) Erfahrungen, die wir bei unserem Hausbau gemacht haben, kann es nur noch besser werden und wir wollen endlich auch einziehen. Bauen mit 3 Kindern ist einfach anstrengend…habt ihr ja auch durch :-)))
    Toll, dass ich eure Seite gefunden hab.
    Danke!
    Gruss
    Daniela

    • In eurem Arbeitsablauf stimmt aber etwas nicht so ganz.Schritt3 ,Bearbeiten mit der Padscheibe, sollte nach Schritt 5 erfolgen.Pad hat im Regelfall 120 eher 240 ziger Körnung.Nach der Pu Grundierung dies zu tun entzieht sich meiner Logik.Die Pu tragt ihr auf um den Estrich und eventuelle Rückstände anderer Materialien von der nachfolgenden Spachtelmasse zu trennen um durchdrücken/scheinen anderer Materialfarben wärend des trocknens der Nivelliermasse zu vermeiden und eine Ideale Haftung zu bewerkstelligen.
      Z.b. bei Altklebern ist dieser Effekt oft zu sehen wenn “keine” Pu durch sparen an der falschen Stelle gemacht wurde.
      Schleift ihr die PU so öffnet ihr sie ja wieder an einigen z.b. unebenen Estrich stellen und die Niveliermasse bekommt wieder Verbindung zum Estrich was ja mit der Pu verhindert werden soll.
      Die Pu muß nicht angeschliffen werden da ihr ja einen “speziellen” Voranstrich auf die PU auftragt der sich in die glatte Pu Schicht verkrallt und der Spachtelmasse halt verleiht (Haftbrücke).
      Das Pad nutz man zum schleifen der fertigen Sichtspachtelung um eventuelle “Knorbel”, wie bei euch in der Sichtspachtelung zu sehen, entfernen zu können.
      Eine Sinterschicht sollte bei ordnungsgemäßer verarbeitung in Kleinflächen wie Wohnungen nicht entstehen aber das schleifen ist positiv für diesen Effekt zu sehen.
      Ist die Spachtelung gut augetrocknet werden keine Schleifspuren entstehen.
      Ganz ausschliesen kann man es natürlich nicht aber bei einer zweifachen PU Versiegelung verläuft sich sowas in der Fläche.Möbel veringern ja auch die Sichtfläche und ein Retro Effekt is ja gewollt.Wenn man alles “Uni” haben will kann man ja den Boden gleich Grau anmalen ^^
      Besonders zu achten ist das jede Mischung “genau” gleich viel Wasser hat und man schnell “Nass ins Nass” arbeitet sonst hat jede 3 qm Fläche eine andere Charakteristik was kontroproduktiv ist.
      1. Untergrund schleifen
      2. Sämtliche Löcher/Risse verschliesen mit Acryl und/oder standfester Spachtelmasse.
      3. Scheinfugen/Sollbruchstellen im Estich ordnungsgemäß aufflexen und mit Wellenverbinder verharzen (geht natülich nur in kleinen Flächen wie Wohnungen, ansonsten muß man Schienen setzten)Keine Firma wird euch eine Garanti geben das keine Risse im nachhinein entstehen.Ergo passiert es bei euch ist das kein Zeichen von Heimwerkerpfusch, falls die liebe Gattin es dann so drehen will.UM dieses Risiko weitesgehends zu verringern sollte man bei 2. und 3. extrem genau arbeiten.
      Das Rakeln an sich dauert 2 stunden. Die Vorarbeiten ein “guten” Tag.
      4. PU auftragen zum absperren des Estrichs
      5. Haftbrücke auf PU auftragen
      6. Nivelliermasse auftragen /Rakeln/entlüften mit Walze.Das muß alles schnell gehen bevor die Masse beginnt anzuziehen.Der Boden soll einen Retro Effekt haben also nicht spielen sondern schnell hintereinader weg arbeiten.Zieht die Masse an nicht mehr “drin rum” spielen sonst macht ihr Optisch nur Schaden. (Entlüften bin ich kein Fan da die Walze eine Nagelstruktur einbringt die irgendwie nicht nach einen Betonboden aussieht, aber es wäre Fachgerecht sie zubenutzen)
      7.Boden mit Schleifpad abschleifen 120-240 (nicht spielen, einfach fix drüber und gut zwecks Kratzer zu vermeiden)
      8. 2-3 mal Pu versiegelung (beim ersten mal PU extrem wichtig die Versiegelung Nass ins Nass sonst kommen Farbunterschiede, also wie beim schleifen nicht spielen sondern Gas geben)

      Sicht-spachtelmasse wie Pandomo kann man auch einfärben mit Abtönpaste.Bei zementärer Spachtelmasse sehe ich da auch kein Problem aber versucht haben wir es noch nicht.Hier ist nur drauf zu achten das man das Wasser was man brauch ausrechnen und voher in ein großes Faß oder ähnliches geben sollte und dann Färben.
      Das Färben bei jeder Anrühmischung einzeln vorzunehmen geht schief.

      Rechtschreibfehler dürft ihr behalten^^

      • Besten Dank für Deine Infos und Einschätzung aus Profi Sicht!
        Ich denke das kann vielen Lesern noch weiter helfen.
        Wir haben uns strikt an die Beschreibung gehalten.
        Wenn man erstmal das Gefühl für das Material hat und weiß, welche Schritte welche Auswirkungen im Endergebnis haben, wird das Improvisieren sicher einfacher ;-)

        Ich hätte auch richtig Lust das nochmal zu machen.
        Aber andererseits bin ich froh, dass wir unser Projekt fertig haben.

  8. Hallo Marcus,

    keine Fragen – einfach mal ein großes Lob an dich für deine ausführlichen Infos. Sehr informativ und sehr hilfreich. DANKE!

  9. @ Daniela
    Aalen.
    Jedele – Farben und Heimtex Grosshandel
    Ich weiß zwar jetzt nicht ob sie auch Thomsit führen aber Uzin hat auch die Produktpalette

  10. Nachtrag:
    @ Marcus, dein
    “Schritt 3 Grundierung mit einen Pad nachbearbeiten”
    ist glaube nur zu machen wenn man Epoxidharz als Grundierung verwendet.
    Bei einer PU Grundierung, wie bei dir, sollte es nicht nötig sein.
    Und das man es bei Epoxi machen muß ist mir auch neu aber ich habe mich bei Thomsit mal belesen und stimmt, es steht da(Reaktionsharzoberflächen).
    Wir arbeiten meist mit Uzin und da ist es nicht der Fall.

  11. Hallo Marcus,
    Danke für die Infos und auch von mir ein dickes Lob, es sieht wirklich toll aus, was Ihr da gemacht habt – wir überlegen nun Eurem Besispiel zu folgen…
    Daher würde uns natürlich noch ein kurzes Update interessieren, wie sich der Boden im Alltag bewährt…
    Liebe Grüße

    Kathi

    • Hi Kathi,

      danke! Gut zu wissen, dass die Infos weiterhelfen können.
      Im Alltag macht sich der Boden prima.
      Das Laufgefühl ist absolut angenehm und auch der Geräuschpegel wenn die Kids mit ihrem Spielzeug darüber fahren ist geringer, als z.B. bei Fliesen. In der Übergangszeit bei abgeschalteter Fußbodenheizung ist der Boden angenehm. Bei Fliesen war es uns oft zu kalt.

      Er ist allerdings nicht ganz so strapazierfähig wie eben Fliesen.
      Ein fallendes Messer oder Geschirr kann schon Spuren hinterlassen. Ist halt ein PU Siegel oben drauf, ebenso wie bei Parkett.
      Wir können damit leben. Wenn´s zu viel wird kann man den Boden ja abschleifen und neu versiegeln.
      Es gibt auch Pflegemittel, die haben wir aber noch nicht ausprobiert.

      Viele Grüße
      Marcus

  12. @spiritione
    Danke für die Info. Ist doch ein Grosshandel für Handwerk und liefert sicher nicht an Privat.
    Gruss
    Daniela

  13. Hallo wollte mal nachfragen wie es mit den farben ist ?

    • Hallo,
      was genau meinst Du?
      Wir haben z.B. von den drei Farbvarianten von Thomsit das Dunkelste genommen.
      Keine Ahnung, ob man das noch weiter einfärben kann.
      Dazu hatte “Spiritone” generell was geschrieben. Ob und womit man die Thomsit Produkte färben kann, weiß ich nicht.

      VG
      Marcus

  14. Danke für die info
    Wollte noch wissen ob ihr die ganzen Räume in einem Arbeitsgang gemacht habt? und die Härte der Oberfläche gibt es verschiedene oder nur eine Variante?

    • Das Meiste haben wir in einem Rutsch durchgezogen. Einzig zwei Zimmer im 1. OG haben wir einen Tag später gemacht.
      Ob es unterschiedliche Härten gibt, kann ich nicht sagen. Für die verschiedenen Farben werden ja je andere Thomsit Produkte verwendet. Ob die sich in der Härte unterscheiden, kann nur die Thomsit Hotline beantworten. In den Verarbeitungsanweisungen habe ich dazu nichts gesehen.

      VG
      Marcus

  15. Julika Gleixner

    27/09/2012 at 17:20

    Juhuu…ich war so lange auf der Suche, solche Böden selbst zu realisieren…toll, dass du es gewagt und vor allem veröffentlicht hast!
    Aber auch ich habe noch zwei Fragen:
    Kann ich durch variieren des Wasseranteils den Boden wolkig bekommen?
    Kann man diesen Boden auch im Bad verwenden?

    Danke

    • Neben der Farbe variierst Du mit der Wassermenge auch die Festigkeit des Materials.
      Man soll es mit exakter Wassermenge (glaube es waren 6L pro Sack) anmischen.
      Um mehr Farbvariationen + Wolkigkeit zu bekommen, gibt es wohl Farbpigmente zum einmischen.
      Da hab ich aber keine Info, was man da nehmen kann.
      Irgendwo hatte ich gelesen, dass man den Boden nicht im Feuchtraum (Bad) einsetzen sollte.
      Küche ist aus eigener Erfahrung ok.

      Hoffe das hilft Dir weiter ;-)

      VG
      Marcus

  16. Hallo wollte es jetzt auch selber probieren über wenn habt ihr das Material gekauft

    • Hi Denis,
      wir haben das Ganze bei Firma Geiger (Venloer Strasse 867a
      50827 Köln, Tel.: +49 221 5402840, Fax: +49 221 54028420) gekauft. In der Region waren die am günstigsten. Hatten da andere Angebote, die für einige Posten das doppelte haben wollten.
      VG
      Marcus

  17. Könntest du vielleicht noch ein Foto an meine Email Adresse schicken wo man den Boden besser sieht
    Das wäre nett danke im voraus

  18. Hallo
    Noch eine frage an spritione
    Welche Art von Farbe soll man hernehmen habe bei uzin nichts gefunden

  19. Danke schaut Super aus
    Danke nochmal

  20. hi leute – großes lob an diese seite bzw den ersteller!!
    bei uns gehts in ca 4 monaten mit dem estrich los, wir
    wollen wie ihr selbst am sichtestrich arbeiten (ca100qm).
    also stellt diese seite bitte nicht offline!!!!!!
    bis demnächst ,o)

    • Danke!
      Ich wünsche Euch viel Erfolg dabei.
      Bin natürlich gespannt auch Fotos von Euch und anderen zu sehen, die es auch selbst gemacht haben ;-)

      VG
      Marcus

  21. Martina Schreiner

    27/01/2013 at 16:52

    Hallo Marcus,

    wir beabsichtigen die Verlegung des Thomsit Spachtelbodens in unserer Wohnung. Ihr habt ja jetzt den Boden zwischenzeitlich über ein Jahr. Was könnt ihr uns zu den Langzeiterfahrungen sagen? Ist der Boden sehr empflinchlich? Zeichnen sich Laufspuren auf dem Belag ab? Gab es irgendwo Risse. Nutzt sich der Boden unterhalb von Stühlen etc. ab? Wenn ja, ist das störend? Habt ihr zwischenzeitlich die Pflegemittel von Thomsit benutzt? Wie reinigt ihr den Boden sonst? Viele, viele Fragen – wir bedanken uns schon jetzt im voraus recht herzlich.
    Liebe Grüße
    Martina

    • Hi Martina,

      nach wie vor sind wir mit dem Boden sehr zufrieden.
      Das Laufgefühl ist immer angenehm “samtig”.
      Bis heute haben wir keine Laufspuren, die sich abzeichnen.
      Ein paar Risse haben wir. Die sind in erster Linie dem selbst gemachten zuzuschreiben.
      Einmal an einem Türdurchgang, weil wir die Durchgänge nicht mit Schienen versehen, sondern mit dem Thomsit überarbeitet haben.
      Ansonsten haben wir an einigen Stellen ein paar Klümpchen von Anrühren gehabt.
      An einigen wenigen davon haben sich auch kleine Haarrisse gebildet.
      Das ist aber aus normaler Sichthöhe kaum zu sehen und stört uns nicht.
      Wenn mal ein Besteck oder Geschirr herunter fällt, geht das nicht ganz spurlos am Boden vorbei.
      Die Macken sind aber deutlich geringer, als sie bei Parkett wären.

      Im Bereich des Esszimmers sehen wir mittlerweile schon die Bereiche, wo die Stühle hin und her geschoben werden.
      Aber auch das war bei unserem vorherigen Parkett erheblich deutlicher zu sehen.
      Wir haben Filzgleiter unter Stühle gemacht und achten nun immer drauf, dass keine Krümel unter dem Filz festsitzen.

      Zum Pflegen des Bodens wischen wir einfach nur feucht, nicht zu nass.
      Die Dr. Schutz Pflege haben wir bislang noch nicht genutzt.

      Hoffe das hilft Euch ein wenig weiter ;-)
      VG
      Marcus

  22. Hallo Marcus,
    nicht nur ein toller Blog, sondern auch ein super KnowHow ! Großes Lob !
    Eine Frage hab ich dazu: Ist das Material das gleiche wie “Beton Cire” oder sieht das Ergebnis nur so ähnlich aus ? Das echte Beton Cire kann man ja angeblich überall auftragen (Holz, Stein etc.). Ich frage deshalb, weil ich gerne in unserem Renovierungshaus die alte Steintreppe und evtl. die Fensterbänke damit machen will. Kannst Du da weiter helfen oder sollte ich einfach bei Thomsit nachfragen ? Gruß Jürgen

    • Hallo Jürgen,

      Danke für das dicke Lob ;-), das hört / liest man doch gern.
      Ich kenne Beton Cire nicht so gut, dass ich es schonmal verarbeitet hätte (noch nicht).
      Das Thomsit Material lässt sich nur da anwenden, wo es auf ebener Fläche verlaufen kann (auch auf Holzdielen oder Spanplatten).
      D.h. eine Fensterbank oder Treppe müsstest Du an der Vorderkante mit einer Schiene abschließen, damit es nicht runter läuft.
      Beton Cire wiederum lässt sich auch auf senkrechten Flächen verarbeiten, auch ordentlich um Ecken herum, ohne Schienen zu nutzen.
      Einer unserer Nachbarn hat damit seine komplette Betontreppe bearbeitet, sieht cool aus!

      Denke, dass für Deinen Zweck Beton Cire besser funktioniert, als das Thomsit Material.

      Viele Grüße
      Marcus

  23. Lieber Marcus,

    den Lobeshymnen der anderen User kann ich mir nur anschliessen.
    Und wie es so ist habe auch ich diverse Fragen.
    AAAAlso.
    1. Habt Ihr den Randdämmstreifen danach abgeschnitten?
    2. Habt Ihr Scheuerleisten dann aus Holz gemacht?
    3. Hab ich das richtig im Netzt gelesen? Pad-Scheiben sind eher Polierscheiben?

    Zum Thema Farbe:
    Wahrscheinlich tendiere ich zu einem schattiertem bzw. Schlierenbraun.
    Ich würde dazu in die flüssige Masse die Farbe hinzugeben und nicht völlig verrühren, damit die Schattierung entsteht.
    Wäre das ein gangbarer Weg?

    Vielen Dank im voraus für Deine Antwort und viele Grüsse
    Nennie

    • Hallo Nennie,

      vielen Dank für die “Blumen” ;-)
      1. Die Randdämmstreifen haben wir NACH dem Versiegeln abgeschnitten.
      2. Fussleisten haben wir noch keine ;-) Werden aber weiß lackierte Holzleisten verwenden.
      3. Die Padscheiben werden normalerweise wohl zum Einarbeiten bei geölten Böden verwendet. spritione hatte hierzu aus Profisicht kommentiert, dass das Bearbeiten der Grundierung mit der Padscheibe aus seiner Sicht nicht notwendig ist. Ich persönlich habe mich an die Thomsit Anleitung gehalten. Dort war es als quasi “optional” beschrieben.

      Was die Farbgebung angeht, schau Dir mal ein paar einschlägige Videos bei Youtube zum Thema Spachtelboden und Pandomo an.
      Da sieht man das ganz gut, wie die das machen ;-)
      Wir haben den dunkelsten Belag von Thomsit ohne Farbzusätze verwendet. Der ist auch eher ein braun.
      Mit der Einfärbung und dabei entstehenden Effekten hab ich nicht experimentiert ;-)

      Viele Grüße
      Marcus

  24. Salve Marcus,

    Danke für Deine Antwort!!

    Also nachdem wir mal bei so einem Pandomo-Verleger waren, ist die Enstscheidung zum Selbermachen sehr schnell gefallen. 100 EUS/qm empfinde ich einfach als unverfroren.

    Daher hier, wie angekündigt noch ein paar Fragen.

    Im Schritt 2 sprichst Du von einer PU-Grundierung und im Schritt 4 von einem Voranstrich. Bin ich richtig, dass bei Schritt 2 die Grundierung Thomsit R740 und beim Voranstrich die Grundierung Thomsit R 766 gemeint ist?

    Welchen Untergrund hatten Ihr dabei?

    Bei Pandomo wird der Spachtel vor dem Versiegeln noch einmal imprägniert ( z.Bsp.:Öl?!). So wie es aussieht muss das wohl nicht unbedingt sein.!?!
    Aber die Frage nach dem abschliessenden Polieren muss ich noch loswerden. Seid Ihr auch ohne Polieren zufrieden?

    Dies erst einmal soweit.

    Das Thema Farbe hat sich bei uns auch geklärt.
    Soll eher hell werden. Daher Thomsit XXL.

    Schöne Grüsse und schönes Wochenende

    Nennie

    • Hi Nennie,

      freut mich, dass Ihr euch auch an das Projekt wagt ;-)
      Würde mich freuen auch Fotos vom Ergebnis zu sehen.

      Ja, die Grundierung ist die R740 und der Voranstrich R766.
      Als Untergrund hatten wir einen jungen Estrich.
      Der war allerdings von den anderen Gewerken stellenweise schon wieder so verschmutzt, dass wir ihn ordentlich mit bürsten und etlichen Staubsauger Sessions gereinigt haben.

      Beim Ölen kann ich mir kaum vorstellen, dass ein PU-Siegel da noch drauf hält.
      Wir haben das bei uns nicht gemacht und das Siegel direkt auf den wenige Tage alten, aber trockenen SL 85 aufgetragen.
      Da haben wir uns einfach an die Anleitung von Thomsit gehalten.
      Poliert haben wir es auch nicht und sind zufrieden damit.

      Zur Menge des PU-Siegels kann ich nicht mehr viel sagen.
      Letztlich hatten wir noch was übrig und ich meine mich zu erinnern, dass es ca. 20-25% weniger verbraucht hatten, als in der Beschreibung angegeben.

      Viele Grüße und auch Dir ein schönes Wochenende
      Marcus

  25. Noch ne Frage.

    Wieviel PU-Siegel habt Ihr eigentlich benötigt?

  26. Hi Marcus,

    dickes Lob! Bilder sind super und ich kriege sehr viel Lust es nachzumachen :) und für die erwähnte Preise noch gut machbar…

    Dazu eine Frage: wie lange nimmt es in Anspruch die Verarbeitung und das Trocknen, zu begehen und belasten? (Räumllichkeiten vollsprerren für andere Handwerker)

    Wir haben ein enges Zeitraum, und da stecken meine ganze Befüchtungen…

    Schöne sonnige Grüße!

    Caro.

    • Hallo Caro,

      danke für das Lob!

      Hier eine kurze Auflistung, soweit ich das noch zusammen bekomme, bezogen auf unsere Fläche von ca. 180qm:
      – Säubern des Untergrunds haben wir immer laufend zwischendurch mit der Drahtbürste und etlichen Durchgängen mit dem Staubsauger erledigt
      – PU-Grundierung in 2 Lagen, 1 Person: ca. 8h
      – Bearbeiten mit dem schwarzen Pad, 1 Person: ca. 8h
      – Voranstrich, 1 Person: ca. 4h
      – Verarbeiten der Spachtelmaße mit 3 Personen: ca. 12 Stunden
      einer rührt die Maße an, einer Verteilt + zieht ab, einer säubert die Eimer, füllt Wasser + Sackware ein.
      – Auftragen des PU Siegels in zwei Lagen, 1 Person: ca. 12h

      Ganz wichtig: Nach dem Auftragen des Siegels muss es ca. 7 Tage (schau am besten noch mal in die Verarbeitungshinweise) aushärten! Erst dann ist es voll belastbar.
      Deshalb haben wir damals diese Arbeiten über die Weihnachtsfeiertage gemacht, so dass dann im neuen Jahr gleich die Handwerker wieder loslegen konnten.
      Häufig genutzte Flächen im Eingangsbereich und den Zimmern haben wir bis nach dem Einzug mit Vlies abgedeckt.

      Viele Grüße
      Marcus

  27. Hallo!
    Erstmal ein Lob dafür, dass du das alles online stellst und so geduldig Fragen beantwortest :D Wir intensiveren uns auch für solch einen Boden in unserem Neubau und ich denke wir sind handwerklich dazu in der Lage, es selbst zu tun- mal ganz abgesehen von den horrenden Preisen der Anbieter! Nun bin ich auf der Homepage von Thomsit.de gelandet und habe auch diesen SL 85 gefunden. allerdings steht dabei, dass er nicht als Estrich oder Nutzboden verwendet werden soll. Wie soll man das verstehen? http://www.thomsit.de/menue/produkte_boden_verlegen/untergrundtechnik/ausgleichen_spachteln_fuellen/sl_85_flaechenausgleich/index.html
    Oder hab ich da was falsches rausgesucht?

    Viele Grüße,
    Verena

    • Hallo Verena,

      über diesen Widerspruch sind wir auch gestolpert.
      Es gab die Seite “wir-machen-boden.de”, die leider seit über einem Jahr “in Überarbeitung” ist.
      Dort wurde der SL85 als Nutzboden beschrieben. Das wichtige PDF mit den Verarbeitungsdetails und dem Aufbau hab ich ja im Artikel verlinkt.
      So wie ich das sehe geht es darum, dass der SL85 Spachtel nicht direkt als Nutzboden brauchbar ist, sondern nur mit der Versiegelung. Die macht ihn unempfindlicher gegen Schmutzeinwirkung. Andernfalls würden Flüssigkeiten, gerade im Küchenbereich, sofort den Boden verfärben.
      Hatte damals auch wegen einiger Verarbeitungsfragen direkt mit der Hotline telefoniert. Dort hab ich auch genau geschildert was ich vor habe und mir wurde versichert, dass ich es so machen kann.

      Hoffe das hilft Dir weiter?
      Viel Spaß mit Eurem Bodenprojekt!
      Marcus

  28. Hallo Marcus,
    Vielen Dank für deine schnelle Info. Das hat mir geholfen. Und ihr wohnt ja nun schon über ein Jahr in eurem Haus, da wären Mängel ja schon sichtbar geworden. Hatte mich nur etwas irritiert. Mal sehen, wofür wir uns am Ende entscheiden. Deinen Blog behalte ich auf jeden Gall im Auge, denn das ist eine super Alternative zu den teuren Firmen.
    Wünsche euch ein schönes Wochenende!
    Verena

  29. Woah dein Blog ist echt toll Markus! Vielen Dank fûr die ausführlichen Infos! Eine sache interessiert mich mich brennend… Sind Krümmel, Staub etc. Schnell wie bei hellen Fliesen sichtbar? Also gerade im küchenbereich?… Über eine Rückmeldung würde ich mich sehr freuen

    • Danke Dir :-)

      Die Sichtbarkeit von Staub hält sich in Grenzen, helle Krümel sieht man sofort.
      Wir nutzen um den Esstisch immer nen Handstaubsauger direkt nach dem Essen. Dann ist’s gut.

      VG
      Marcus

  30. Sorry Marcus mit c natürlich;)

  31. Waldemar Beutelspacher

    08/06/2013 at 11:57

    Hallo alle zusammen. Hab mir mal die ganzen Kommentare durchgelesen. Wir bieten auch Spachtelböden an, je nach Farbgestaltung u qm Fläche abhänging zwischen 90-65 Euro pro qm. Pondomo Preise find ich auch übertrieben( 120-180 pro qm) aber wenn man bedenkt das ist auch arbeitsaufwendig und nicht mal eben so!! Zu der Farbgestaltung: Da stimm ich nicht zu, wir mischen unsere Pigmente ml genau an das heißt:keine farbunterschiede. Wir haben vor kurzer zeit ein Loft in HB gemacht (700qm) ohne farbunterschiede, also es ist möglich aber auch Produktabhängig. Kleine Haarrisse können entstehen sind aber nicht schlimm und letztenendes soll es ja auch nach einem betonboden aussehen.Schienen setzen wir gar nicht und es ist auch nicht nötig den wir die sollbruchstellen richtig geschlossen werden entstehen keine risse.

    An Marcus: find ich super das du dich da rangewagt hast und es sieht auch gut aus.

    gruß

    waldemar

    • Hallo Waldemar,

      Dank Dir für Deinen Beitrag!
      Neben den eigentlichen Kosten spielte natürlich auch die Herausforderung das selbst zu schaffen eine Rolle.
      In so einem Biden steckt ne Menge Arbeit. Als Unternehmer muss man sicher auch einplanen, wenn mal was schief geht.
      Selbst gemacht ist man einigen Macken gegenüber etwas geduldiger ;-)

      Alles in Allem bin ich froh, dass wir das so gemacht haben und ich möchte auch andere dazu ermutigen, es zumindest in Erwägung zu ziehen.

      Viele Grüße
      Marcus

      • Waldemar Beutelspacher

        22/06/2013 at 11:41

        Hey Marcus,
        kann ich gut nachvollziehen. ich würde auch so viel wie möglich selber machen. find ich gut das du es versucht hast u das Ergebnis ssehr gut aussieht!

        Wer natürlich handwerklich nicht ganz ungeschickt ist sollte es auf jedenfall versuchen!

        gruß

        waldemar

  32. Hallo Marcus,

    Super Blog selten das einer im nach hinein noch so viel Arrangement rein bringt.

    Ich bin Parkettleger und kenne mich gut mit den verschiedensten Bödenbeläge aus.
    Da ich gerade bei der Planung meiner Bodenbeläge bin (Planen gerade unseren Neubau) wollte ich in den Wohnräumen einen Wenge Mosaikparkett Parallel Boden verlegen in Gäste WC einen Grauen Lederboden. In den Abstellräumen und Bad werde ich deine Variate der Gespachtelten Böden anwenden.

    Werde aber den Boden im Bad mit einem Epoxidharz Anstrich der abgesandte wird versehen damit die Rissbildung unterbunden ist. Wird bei Pandomo in der Regel auch gemacht.

    Danke Marcus das du vielen Leuten mit deinen Blog zu einen bezahlbaren Boden hilfst.

    Wünsche allen ein langlebigen Gespachtelten Boden

    Gruß

  33. Moin nochmal,

    Habe einen Link der online ist über dieses Thema von Thomsit und Dr. Schutz.

    http://www.dr-schutz.com/wp-content/uploads/products_pdf/Bodenbeschichtung_Thomasit_DrSchutz_SBS.pdf

    Gruß

  34. Hallo Markus!
    Kannst du mir sagen, wo man sich solche Böden mal anschauen kann? Würde gerne mal sehen, wie so ein Raum wirkt. Wo habt ihr euch informiert?
    Viele Grüße, Verena

    • Hallo Verena,

      wir haben erstmal viel im Internet (google Bildersuche) geschaut. Dann sind wir offenen Auges beim Stadtbummel durch die Läden gegangen. Viele verwenden Sichtestriche oder Spachtelböden. Speziell auf den Thomsit Boden haben wir uns blind eingelassen ;-) Den haben wir nicht als Muster vorher angeschaut.

      Viele Grüße
      Marcus

  35. Hallo Marcus,

    wir müssen uns mal bedanken das du diesen Blog hier ins Internet gestellt hast. Durch dich haben wir jetzt einen schönen Spachtelboden….:-)
    Deine Tips und deine Beschreibung waren sehr, sehr hilfreich.
    Wir haben aber, da uns die Farbe von dem Thomsit SL85 nicht so gefallen hat den Boden mit einer Bodenfarbe von Caparol gestrichen……sieht sehr gut aus…..wie sich der Boden entwickelt und wie die Farbe darauf hält sind wir mal gespannt……:-)

    An alle die auch den Boden selber machen wollen……es ist nicht so schwer wie es sich erst einmal anhört….

    Ach ja und wer Interesse hat…..wir haben 4 Einheiten vom CC Dr. Schutz anticolor extra matt abzugeben. Da wir wie oben erwähnt den Boden in einer anderen Farbe gestrichen haben….
    Also bei Interesse bitte melden…! Wir werden irgendwie in Kontakt kommen…..:-)

    Viele Grüße

    Frank

    • Hallo Frank,

      Danke! Es freut mich, dass die Infos Euch geholfen haben ;-)
      Würde mich freuen, vielleicht auch ein paar Fotos von Euch zu sehen, die Ihr es ebenfalls selbst gemacht habt.

      Viele Grüße
      Marcus

  36. Susanne Marzi

    23/07/2013 at 15:34

    Hallo Macus,

    wir hätten auch gerne so einen tollen Boden. Wir waren am Wochenende im Aston Martin Shop auf dem Nürburgring. Dort ist die hellerer Version Eures Bodens zu sehen. Allerdings kam mir die Oberfläche doch sehr regelmäßig vor. Es waren keinerlei Schattierungen oder Unregelmäßigkeiten zu sehen. Könntest Du uns ein paar Fotos von Eurem Boden senden, wo man vielleicht Details erkennt. Ich denke, das ist eher das, was wir uns vorstellen.

    Viele Grüße von Susanne

  37. Hallo Marcus,

    ein großes Lob an Euch für Euren Blog.Sehr informativ und ich wünschte, wir hätten diese Informationen vor unserer Bauphase gelesen. Wir haben bei uns Glamur Spachtelboden verarbeiten lassen und sind mit dem Ergebnis optisch als auch funktional überhaupt nicht zufrieden. Nun haben wir zu guter Letzt noch eine Treppe, die in den Keller führt, die ich gerne, ermutigt durch Euren Bericht, in gleicher Art und Weise selbst bearbeiten möchte. Glaubst Du, dass es überhaupt möglich ist, Treppen mit diesem Material zu bearbeiten? An der Trittkante stelle ich mir ein 3-5 mm Schlüter-Profil vor. Ist das Material so dünnflüssig, dass man die Setzstufe nicht spachteln kann. Über eine kurze fachmännische Beurteilung würde ich mich sehr freuen.

    Viele Grüße
    Oliver

    • Hallo Oliver,

      danke für das Lob ;-) das liest man gern!
      Persönlich würde ich mich nicht daran wagen, mit dem Thomsit Spachtel eine Treppe zu belegen.
      Ich wäre mir nicht sicher, ob die Kante (trotz Schiene) dauerhaft der Belastung standhält, oder dann nicht doch irgendwann Risse auftreten. Zudem sollte der Anschluss der Schiene zum Spachtel so eben wie möglich sein.
      Das Material ist sehr flüssig, zieht aber auch schnell an (ca. 30 Minuten). Alle Fugen müssen zuvor sorgfältig abgedichtet werden, sonst fließt es raus.

      Ein Nachbar hat Beton Ciré für seine Treppe verwendet. Das scheint mir prinzipiell besser geeignet, da es bei der Verarbeitung nicht so flüssig ist. So richtig zufrieden ist er damit aber auch nicht, da er auch Risse bekommt.
      Er hat es allerdings ohne Schiene verarbeitet. Wenn Du mal nach Beton Ciré im Netz suchst, findest Du auch viele Treppen Beispiele.

      Hoffe ich konnte Dir damit ein wenig weiter helfen?

      Viele Grüße
      Marcus

  38. Hallo zusammen,

    tolle beiträge, vielen dank!!!
    Ich würde gerne noch wissen, ob man auch auf vorhandene Fliesen diese Böden auftragen kann? Hat jemand Erfahrungen?
    Wäre sehr dankbar für Eure Hilfe!
    Einen schönen Abend noch
    Angi

    • Hallo Angie,

      vom Gefühl würd ich sagen, dass es besser ist die Fliesen vorher runter zu nehmen. Wissen zu ich’s aber nicht.
      Liest ein Profi mit, der ein Rat geben kann?

      VG
      Marcus

  39. Salve MArcus,

    lange nix gehört aber nun gehts los.
    Material habe ich bestellt. (Übrigens Superpreis gefunden).
    Ich muss noch einmal nachfragen, wegen der PAD-Scheiben.
    Sind das eher so Fliesscheiben?
    Ich hab was bei Obi gefunden für die kleine Extender (schwarz-rot-grün) aber ich bin mir nicht sicher, ob es das Richtige ist.
    Was habt Ihr da für Zeug genommen.

    PS:
    Am 02.11. gehts los.
    Ich werd mir Mühe geben und dann auch das Ergebnis mal rüberreichen.

    Gruß Nennie

    • Hallo Nennie,

      freut mich, dass Du das durchziehst ;-)
      Bin gespannt auf das Ergebnis.
      Die Padscheiben sind eher so beschaffen, wie ein Spülschwamm auf der “scharfen” Seite.
      Hatten die damals beim Parkett-Riesen in Köln zusammen mit der Tellerschleifmaschine besorgt.

      Viele Grüße
      Marcus

  40. Hallo Marcus!
    Erst mal ein ganz dickes Lob von uns an Euch. Super tolle Arbeit und Dokumentation. Findet man heut zu Tage nur noch selten das jemand sich so mühe gibt, anderen interessierten Infos zukommen zu lassen. Top!

    Wir hätten da auch gerne mal eine Frage.

    Da wir unbedingt auch so ein Boden haben wollen, und wir mitten im Neubau sind, wollte ich Dich fragen, ob Du weißt wie lange oder ob der Estrich trocknen muss bevor der Spachtelboden aufgetragen werden kann?
    (Bei Fließen Restfeuchte 0,5 %)

    Ganz liebe Grüße und vielen dank im voraus!!!

    • Hallo Crissy Fin,

      danke für das Lob ;-) Das liest man doch gern.
      So genau hab ich das gar nicht mehr im Kopf mit der Restfeuchte des Estrichs.
      Das war aber auf jeden Fall ein Thema.
      Wir hatten uns dann entschieden dem Estrich einen Trocknungsbeschleuniger beimischen zu lassen.
      So waren wir auf der sicheren Seite, da unser Timing echt sehr knapp war.
      Wenn ich mich recht erinnere versprach man mit dem Beschleuniger eine “belegreife” nach ca. 14 Tagen.
      Der für den Thomsit Aufbau maximal zulässige Restfeuchte Wert steht in dem PDF, welches ich auch im Artikel verlinkt habe.

      Hoffe das hilft Dir weiter ;-)
      VG
      Marcus

  41. Salve MArcus,

    es ist geschafft. Boden ist fertg.
    Und es hat sich gelohnt.
    Sicher haben auch wir diverse Fehler dabei gemacht (wie bei Dir eben Anfängerpech??!!). Aber wir sind trotzdem sehr zufrieden.
    Bilder würde ich Dir ja gerne mal zukommen lassen bzw. auch öffentlich machen. (muss ich mich da hier irgendwo amelden??)

    Nicht nur mit dem Design sind wir zufrieden, sondern auch mit welchem Preis wir letztendlich durchs Ziel sind.
    Wenn jemand solch einen Bodenbelag haben will kann ich nur raten, dies selber zu machen. Denn an sich ist das bei guter Vorbereitung nicht sooo ein Problem. Wie MArcus schon sagt alles eine Frage der Koordinierung!

    Wenn jemand noch diverse Arbeitmittel benötigt habe ich nun so etwas wie Entlüfterrolle, Stiftrakel etc. zu vergeben. ( Braucht man ja nur einmal :-)) )

    Also, lieber Marcus, noch einmal an dieser Stelle vielen Dank (!!!!!) für Deinen Blog. Hat unwahrscheinlich viel geholfen!!

    • Hallo Frank,

      Super! Freut mich, dass Ihr das durchgezogen habt und auch zufrieden mit dem Ergebnis seid!
      Und erst recht freut mich, dass die Infos hier im Blog geholfen haben ;-)
      Ich schicke Dir gleich mal ne Mail an Deine Adresse, dann hast Du meine Mail auch.
      Deine Fotos könnte ich dann hier posten, wenn Du möchtest?

      Viele Grüße
      Marcus

    • Danke sehr an mcneno für das Angebot, nicht mehr benötigte Werkzeuge weiter zu geben. Steht das noch oder hat sich schon jemand anders gemeldet. Freue mich über kurze Nachricht an fdaw@kurzepost.de.
      Bei der Gelegenheit auch Dank an Marcus für dieses Blog und die tollen Reaktionen und Anregungen in den Kommentaren. Dies alles hat mich bestärkt, jetzt loszulegen!

      Viele Grüße Stephan

  42. Kurz zu Angie,…ja wenn die Fliesen gut gelegt sind kann man da, nach einer Grundierung und vorspachteln der Fugen…das Material auftragen.
    Marcus…..toller Blog, schöner Boden. Das sollte jeden ermutigen. ……Respekt.
    Viele Grüße Fredi

  43. Von mir auch Daumen hoch.

    Malermeister Teske

  44. Hallo zusammen ! Erstmal super Seite alle Achtung für die Mühe !!!! … hab mich wie andere auch entschlossen nach 2 Jahren Umbauzeit eines Alten—> jetzt neuen Hauses einen “Spachtel-Boden” selber zu machen. Für mich bleibt nur die Frage offen Warum für den Boden nicht die “XXL XPRESS SCHNELL-SPACHTELMASSE” sondern SL85 verwendet worden ist- zumal in der Produktbeschreibung angegeben wird ” Thomsit SL 85 nicht als Estrich oder Nutzboden zu verwenden.”- für XXL Express jedoch schon – Hab ich da was verpasst ?!? Oder weiß jemand ein alternativ Produkt ?! Wäre sehr Dankbar für hilfreiche Infos !
    Beste Grüße und schöne ->>> Weihnachten <<<– allen Häuslebauern :D
    Jakob

    • Hallo Jakob,

      wir haben uns damals exakt an den Aufbau gehalten, der unter “wir-machen-boden.de” beschrieben wurde. Die Seite ist zwar scho ne Weile offline, das wichtige PDF dazu habe ich im Hauptartikel verlinkt. Hier wurde der SL85 verwendet. Soweit ich es damals auch mit der Thomsit Hotline besprochen habe, bezieht sich der Verwendungshinweis den Du ansprichst auf den unversiegelten Zustand.

      Davon abgesehen hat der SL85 eine 10 Minuten längere Verarbeitungszeit (ca. 30 Minuten). Je nach Größe der Fläche kann das Gold wert sein ;-) Bei unserem Wohnzimmer + Küche (ca. 54qm) waren die 30 Minuten schon verdammt knapp.

      Hoffe das hilft Dir weiter?

      Grüße
      Marcus

  45. ….. jo danke für die Info ….. werde nach den Feiertagen mal mit nem Innendienstler sprechen und dann mal mit nem kleinen Raum starten …… und mir das ganze anschauen ;) ……Boden bei euch immer noch gut oder gibt
    Probleme ?! Beste Grüße Jakob

    • Hi Jakob,

      mit dem Boden und der Entscheidung dafür sind wir nach wie vor sehr zufrieden.
      Sicher gibt es einige Gebrauchsspuren, aber das ist normal. Schließlich ist die Versiegelung aus PU ja nicht kugelsicher ;-)
      Auch haben wir an ein paar Stellen ganz feine Risse im Boden. Die führe ich aber auf Stellen zurück, an denen ich nicht sauber genug vorbereitet habe. Zum Thema Türdurchgänge hab ich älteren Kommentaren schon geschrieben. Wir haben hier den Boden im EG als eine Fläche durchgelegt (ca. 90qm), die Estrichfugen zuvor bearbeitet. Hier würde ich heute mit Schienen arbeiten.

      VG
      Marcus

  46. Dieser Blog ist das Beste, was ich seit über einem Jahr Recherche über Designböden und möglicher Eigenleistung gefunden habe. Höchstes Lob und besten Dank!

    Wir haben einen Neubau mit 2 x 80 m² jeweils zusammenhängendem Anhydrit-Estrich (auch Bad außerhalb der Nasszone). Ob ich das alleine wage oder zusammen mit meinem Maler angehe, ist noch offen. Aber selbst mit halber Profi-Hilfe dürfte diese Variante der Sichtestrichoptik günstiger als Ardex Pandomo sein.

    Die Bilder hier zeigen genau den Boden, wie wir ihn uns vorstellen: anthrazitgrau mit leichten Schlieren, potteben, glatt und matt! Großartig!

    Wir werden keine Sockelleisten haben, sondern die Dehnfugen zur Wand mit Acryl verfüllen. Dabei wird man das Beschichtungsmaterial nicht direkt bis zur Wand laufen lassen können, also vermutlich erst kurz vor der PU-Versiegelung in passender Farbe verfugen?!
    Bilder werde ich gerne dann auch zur Verfügung stellen.

    Eine Frage habe ich noch: Ist das Material SL85 in seinen technischen Eigenschaften (Härte, Bruchfestigkeit etc.) vergleichbar mit Pandomo?

    Schöner Gruß – Armin

    • Hallo Armin,

      danke für das Lob ;-)
      Es freut mich, dass der Blog offenbar bei sehr vielen Interessierten einen Nerv getroffen hat und zum selber machen ermutigt.

      Was Deine Frage zur Vergleichbarkeit mit dem Pandomo Boden angeht, kann ich Dir nicht weiter helfen. Dazu fehlt mir der Vergleich.

      Kann hier einer der mitlesenden Profis eine Einschätzung geben?

      Viele Grüße
      Marcus

  47. Hallo kann man den Boden auch in anderen Farben machen

  48. Hi,
    ich finde den Blog auch sehr sehr gut!

    Wir möchten auch einen Boden in der Richtung einbauen und haben auch alternativen zu pandomo gesucht ( aus verschiedensten gründen …) erner ist natürlich auch der Preis.
    Was kostet mich diese Variante ca pro m² ??

    Und du hast gesagt mit Erfahrung hättest du es noch besser hin bekommen.
    Welche Vorraussetzungen sollte man haben, dass man es selbst machen kann? Bzw was kann man machen wenn etwas nicht so funktioniert?

    Liebe Grüße
    Peter

    • Hallo Peter,

      wir haben unter 30€ / Quadratmeter reine Materialkosten gezahlt.
      Um den Boden gut hin zu bekommen ist es ratsam Übung zu bekommen. Deshalb haben wir z.B. im Abstellraum angefangen, um ein Gefühl für´s Material zu bekommen. Die sonstigen Vorschläge stehen alle schon in den vorherigen Kommentaren ;-)

      Wenn etwas nicht funktioniert ist es wichtig, das früh zu erkennen und noch handeln zu können.

      Viele Grüße
      Marcus

  49. Hallo Marcus,

    Super Blog – genau das, was ich nach diversen Recherchen zum Thema Spachtelboden gesucht habe!

    In dem ganzen Zusammenhang noch eine Frage: kennt sich irgendwer mit A-Monolith aus? Ich hatte eigentlich gedacht, dass dieser weniger empfindlich ist wie Pandomo oder Beton Floor, aber nach Erhalt des Angebots liest sich das nicht so. Abgesehen von dem Preis kommt es ohnehin nicht in Frage!

    Aufgrund der von Dir ja auch angesprochenen Empfindlichkeit, wird es bei uns im Neubau dann wohl doch eher auf großformatige Fliesen in Betonoptik hinaus laufen. Ich bin heute schon mit unserem geölten Parkett sehr unzufrieden und möchte da nicht wieder das Gleiche Problem haben… Es sei denn jemand hat noch eine super Idee, was man stattdessen nehmen könnte!

    LG
    Silli

    • Hallo Silli,

      danke für Deinen Beitrag und Lob ;-)
      Die Großformat-Fliesen in Betonoptik hatten wir auch überlegt.
      Hier waren aber auch intensive Ausgleichsarbeiten erforderlich, so dass wir davon wieder abgerückt sind.

      VG
      Marcus

  50. simone pervulesko

    24/02/2014 at 12:05

    Hallihallo!
    Mit begeisterung habe ich euren Blog gelesen! Endlich finde ich jemanden der nicht sagt: “DAS sollte NUR ein profi machen! Gratuliere zu dem gelungenen Boden!
    Nun zu meiner Frage: Die PU Grundierung ist auf jeden Fall nötig, auch wenn der Estrich schon alt ist? (Altes haus gekauft-wird renoviert) also wenn eigentlich die Gefahr des Feutigkeitsentzunges nicht (mehr) gegeben ist?
    LG simone

    • Hallo Simone,

      zur Notwendigkeit der Grundierung kann ich wenig sagen.
      Könnte mir aber vorstellen, dass auch ältere Böden / Estrich noch Wasser ziehen und somit das Bild vom Spachtelboden verändern. Vielleicht könnt Ihr ja mal einen Becher Wasser nehmen und schauen, wie schnell das Wasser aufgesaugt wird. Auch wenn dann der Vergleich fehlt, bekommt Ihr so vielleicht einen besseren Eindruck.

      VG
      Marcus

  51. Sehr toller Blog, Viele Hinweise und Anregungen. Die Entscheidung rückt immer näher. 100-150 Euro/m² durch Profi möchte ich nicht zahlen. Gussboden aber in Weiß-Hochglanz soll es schon sein. In Kontrast aber will ich sehr dunkles Grau nehmen. Andere Frage, auf die ich keine Antwort hier fand, was ist mit den Leisten oder Übergängen zwischen Boden und der Wand. Wie habt es gelöst? danke für Eure Tipps.

    • Bislang haben wir noch nichts im Übergangsbereich gemacht, werden aber demnächst weiße Fußleisten setzen.
      Ich wünsche Euch viel Spaß bei der Umsetzung Eures Bodens ;-)

  52. Hallo. Lieferanten, Alternativ zu Thomsit habe ich gefunden. In Sommer sind die sogar soweit, dass man alle Farben für die Oberfläche besorgen kann, und in Sommer gehts bei uns los. Wenn es soweit ist, werde ich hier neue Infos geben können. Für Übergänge habe ich Dehnfugenprofil mit Ausstanzung der Firma Roll GmbH gefunden, jetzt nur noch finden wo man das kaufen kann. denn die biten Gebinde von 10x250cm- dafür in Höhen von 3mm 4,5mm usw bis 12mm, Es gibt noch LED Profile aber die sind sehr hoch. Einen Tip habe ich auch noch bekommen, um Rissbildung zu vermeiden: Glasfasern.

    • Prima, danke für die Infos + Tipps!
      Wünsche Euch viel Erfolg!

    • Hi,

      “Hallo. Lieferanten, Alternativ zu Thomsit habe ich gefunden. In Sommer sind die sogar soweit, dass man alle Farben für die Oberfläche besorgen kann, und in Sommer gehts bei uns los. ”

      Welche Alternativen gibt es denn??? Ich bin drauf und dran, meinen zweiten Boden zu machen und hätte gerne einen helleren Boden als SL85. Aber XXL hat so extrem viele helle Schlieren, das macht den Boden so sehr unruhig… .

      Ansonsten vielen Dank für den Blog! Dadurch angeregt habe ich jedenfalls schon eine kleine Testfläche im WC angelegt und finde den Spachtelboden schon klasse von der Optik her! Habe aber lange mit mir gekämpft, ob ich den Flur auch so machen soll. So robust ist er ja auch nicht, mit dreifacher Versiegelung aber ganz o.k.. Überlege gerade, ob ich noch mit Epoxi versiegeln soll, damit ich eine größere Endhärte erziele.

      Wie ist denn nun eure Langzeiterfahrungen mit dem Boden?
      – gibt es schon viele Kratzer, wenn mal ein Möbelstück gezogen wird, wo ein Steinchen im Filz war usw.?
      – Zieht der Boden nach beim Putzen hier oder da etwas Feuchtigkeit?
      – und vor allem: würdet ihr das wieder genauso machen?

      Grüsse,
      Joe

      • Hallo Joe,

        beim Epoxi find ich es schade, dass die Struktur nicht sichtbar bleibt. Wir finden es prima, dass gerade dadurch der Boden mehr Leben hat.
        Ja, wir haben Kratzer genau den den Stellen wo Steinchen unter den Esszimmerstühlen hängen bleiben. Aber das ist ok und gehört dazu. Ähnlich ist es ja beim Parkett auch. Nur das beim Spachtelboden das Material unter der Versiegelung weitaus härter ist.
        Feuchtigkeit wird an einigen Stellen gezogen, wo ich mit dem Siegel nicht ordentlich genug gearbeitet hab.

        Und ja, wir würden es wieder so machen und beim nächsten Mal hätte ich auch mehr Übung ;-)

        Viele Grüße
        Marcus

  53. hi Marcus…

    ich kann dir gar nicht sagen, WIE glücklich ich bin deinen Blog gefunden zu haben.
    Wir haben ein Haus im Rohbau gekauft – vor fast genau einer Woche und beim Thema ‘Spachtelboden’ sind wir ja fast verrückt geworden – wie oft mussten wir uns anhören, dass nur ein Profi einen solchen Boden verlegen kann und wir mit mind. 100 €/qm zu rechnen hätten.
    Da der Estrichverleger aber schon Anfang nächster Woche kommt – müssen wir unsere Überlegen bzgl. des Oberbodens aufs schnellste konkretisieren.
    Es wird Beton-Estrich mit 0,8 mm Körnung und Glasfaser – Einstreuung im gesamten Haus eingebracht.
    NUN meine Frage/n:

    Wie hoch muss der Estrich maximal eingebracht werden?
    Würden die Glasfasern beim behandeln stören oder erledigt sich das durch das Abschleifen von selbst?

    Leider sind mein Mann und ich so was von handwerklich unbegabt, dass wir leider auf jeden Fall einen Profi Handwerker zur Seite nehmen müssen. Einen Tipp woher man diesen ‘günstig’ bekommt?

    TAUSEND DANK :-)

    PS: Dein Haus ist ein Traum!
    Wir kommen auch aus NRW – Raum Ddorf

    • Hallo Silvia,

      meinen Glückwunsch zu Eurem neuen Eigenheim ;-)
      Ihr möchtet also auch einen Spachtelboden legen, und nicht einfach nur den Estrich versiegeln?
      Dann ist das mit dem Aufbau, den wir verwendet haben überhaupt kein Problem gewesen mit dem Glasfaser verstärkten Estrich. Wir haben unseren Estrich nur mit der Drahtbürste gesäubert und nicht vollflächig abgeschliffen. Unser Bausachverständiger hatte sonst Bedenken, dass die Fasern zu stark “aufribbeln”.
      Die Stärke des Estrichs richtet sich nach den Begebenheiten bei Euch im Haus. Das weiß der Estrichleger am besten.
      Den Spachtelboden haben im Durchschnitt mit einer Stärke von ca. 5mm aufgetragen. Auch das hängt stark von der Ebenheit des Estrichs ab. Ist der sehr uneben, muss man vielleicht auch 8mm auftragen.
      Was den Profi Handwerker angeht kann ich leider keinen konkreten Tipp geben. Habe mitbekommen, dass einige Maler das machen. Aber auch Parkettleger oder Fliesenleger.

      Vielleicht liest ja einer der Profis mit??

      Viele Grüße
      Marcus

  54. Hallo Marcus,
    Vielen Dank für diesen tollen Blog. Wir haben letzte Woche den Thomsit XXL “verlegt” und es ist gar nicht gut geworden. Die Masse hat Blasen geworfen die jetzt als Löcher zu sehen sind und die Rolle hat Abdrücke hinterlassen. Jetzt sind wir ziemlich frustriert und überlegen, ob wir noch eine Schicht drüber ziehen oder aufgeben. Hast du eine Idee was bei uns schief gelaufen sein könnte?
    Danke & Liebe Grüße,
    Sandra

    • Hallo Sandra,

      das tut mir leid zu lesen, dass Euer Ergebnis nicht zufriedenstellend ist.
      Wieviel habt Ihr den an Stärke aufgetragen? Was die Abdrücke der Rolle angeht, könnte man das evtl. noch mit ein wenig Abschleifen reduzieren.
      Die Blasen bekommt man so natürlich nicht einfach weg.
      Noch eine Schicht aufzutragen könnte evtl. auch eine Lösung sein.
      Da bin ich mir aber nicht sicher, ob man dann zuvor wieder grundieren oder mindestens den Voranstrich drauf machen sollte.
      Ich hatte damals ein paar Fragen zur Verarbeitung und hab direkt bei Thomsit angerufen.
      Die konnten mir gute Hinweise geben. Vielleicht auch zu Eurem Problem, ob man da noch direkt eine Schicht drauf machen könnte.

      Ich habe immer nach dem Glätten mit dem Stiftrakel die Augen offen gehalten und nach Blasen und Klümpchen gesucht.
      Wenn welche zu sehen waren bin ich mit Nagelschuhen in die noch frische Spachtelmasse rein und hab das einfach mit den Fingern zerdrückt.
      Die Abdrücke von den kleinen Nägeln unter den Schuhen sind dann von allein wieder zugegangen. Aber auch nur, sofern man innerhalb der Verarbeitungszeit von maximal 30 Minuten reagiert.

      Hoffe das ich Dir / Euch damit ein wenig weiter helfen konnte?
      Viele Grüße
      Marcus

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